Eintracht Frankfurt vs FC Bayern Munich

Amin Younes (Mitte)

© EPA / RONALD WITTEK / POOL

Sport Fußball
02/21/2021

Adi Hütter und der beste Spieler, den er je trainiert hat

Der Frankfurt-Trainer schwärmt nach dem Sieg über die Bayern von Torschütze Younes. In München ist man alarmiert.

Bayern München zeigt im Titelkampf Schwächen, Eintracht Frankfurt befindet sich mit Trainer Adi Hütter nach dem 2:1-Heimsieg gegen den Meister hingegen weiter im Hoch. Die Hessen sind mit ihrem Vorarlberger Coach in der deutschen Bundesliga seit elf Matches ungeschlagen und dürfen als Vierte vom Champions-League-Debüt träumen.

Großen Anteil am Erfolgslauf hat der von Napoli ausgeliehene Amin Younes, der das 2:0 (31. Minute) erzielte. Hütter schwärmt von dem 27-jährigen Deutschen mit libanesischen Wurzeln. "Ich kann mich nicht erinnern, einen Spieler mit dieser Qualität jemals trainiert zu haben. Er hat eine unglaubliche Technik und Energie, ist ein toller Mensch und geiler Kicker."

Younes habe vor der Pause eine Weltklasseleistung mit einem Weltklassetor gekrönt. Daichi Kamada (12.) hatte für die Führung gesorgt. "Der Sieg gibt Kraft, Power und Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass wir weiterhin in diesem Flow bleiben", sagte Hütter.

Dem Klub-Weltmeister gelang mit David Alaba nur noch der Anschlusstreffer durch das 26. Saisontor von Robert Lewandowski. Karl-Heinz Rummenigge glaubte den Grund der Niederlage zu kennen. "Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, dass wir in den ersten 30 Minuten zu unkonzentriert und zu inkonsequent gespielt haben. Wir ersparen uns manchmal den letzten Meter", kritisierte der Vorstandschef.

Die Bayern wackeln

Coach Hansi Flick trauerte vergebenen Chancen nach. "Wenn wir von Anfang an so spielen wie in der zweiten Halbzeit, heißt der Sieger Bayern München." Zumindest einen Punkt hätte sein Team verdient gehabt, meinte er. Nationalkeeper Manuel Neuer war bei den Gegentreffern machtlos. "Es muss von Beginn an Aggressivität auf dem Platz sein", monierte Neuer. Man habe nichts aus dem jüngsten 3:3 gegen Bielefeld gelernt. 31 Gegentore hat der Serienmeister nach 22 Spielen bereits kassiert - so viele wie seit 29 Jahren nicht mehr. "Die ganze Mannschaft muss in der Defensive helfen", erklärte Rummenigge.

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