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Sport Fußball
03/26/2019

EM-Qualifikation: Die Schweiz verspielte eine 3:0-Führung

Ein verrücktes Spiel in Basel. Die Dänen glichen in den letzten zehn Minuten noch auf 3:3 aus.

von Günther Pavlovics

Die Schweiz zitterte sich im Finish nur zu einem 3:3 gegen Dänemark. Lange Zeit spielten die Schweizer die Partie trocken herunter. Freuler (allerdings nach Handspiel von Ajeti) erzielte die Führung (19.). Granit Xhaka erhöhte auf 2:0 (66.). Embolo stellte gar auf 3:0 (76.). Danach nahm Teamchef Petkovic Kapitän Xhaka vom Platz – und der Faden im Spiel der Schweizer riss. Die Dänen warfen im Mute der Verzweiflung nun alles nach vorn. Jörgensen konnten das 1:3 erzielen (84.). Die Schweizer wurden immer nervöser, Mbabu hob die Abseitsfalle auf, Poulsen legte Gytkjaer den Anschlusstreffer auf (88.). Der Schiedsrichter gab vier Minuten Nachspielzeit, die Schweizer schmissen die Nerven weg. Und wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff patzte auch der sonst so sichere Schlussmann Yann Sommer. Dalsgaard konnte ausgleichen (94.).  „Das trifft uns ins Dänemark“, titelte danach die Boulevardzeitung „Blick“.

Spanier ohne Teamchef

Die Spanier taten sich in Malta recht schwer. Alvaro Morata  erzielte nach einer halben Stunde in Ta'Qali im National Stadium die Führung. Er beendete auch das Zittern vor einer möglichen Blamage und erhöhte in der 73. Minute auf 2:0. Danach durfte er gehen, der Brasilo-Spanier Rodrigo kam. Für den 26-Jährigen, der im Winter von Chelsea an Atletico Madrid verliehen worden ist, waren es die Tore 13 und 14 beim 28. Teameinsatz. Morata ist damit der vierte Spanier, der im Team getroffen und bei vier anderen Vereinen Tore erzielt hat (Juventus Turin, Chelsea, Real Madrid und Atletico Madrid). Die beiden anderen sind Julio Salinas (Bilbao, Monaco, Barcelona, La Coruna) und Fernando Morientes (Real, Monaco, Liverpool, Valencia).
Schon zum Auftakt der EM-Qualifikation haben sich die Spanier daheim beim 2:1 gegen Norwegen nicht leicht getan. Teamchef Luis Garcia brachte auf Malta in der Startformation gleich neun neue Spieler. Nur Abwehrchef Ramos und Stürmer Morata blieben in der Startelf. Luis Garcia trat die Reise nach Malta nicht an, Co-Trainer Robert Moreno coachte an diesem Abend.

Italien ohne Probleme

Keinerlei Probleme hatten die Italiener mit Liechtenstein. Sensi erzielte die frühe Führung, Verratti erhöhte auf 2:0. Quagliarella traf per Penalty. Und knapp vor Seitenwechselt musste auch noch Kaufmann nach einem Handspiel auf der Linie mit Rot vom Platz. Quagliarella verwertete den Elfer wieder. Mit nur zehn Mann kassierte die Truppe des Isländers Helge Kolvidsson nur noch zwei Gegentreffer. Italien gewann 6:0.

Bosnier zu zehnt 2:2

Bosnien-Herzegowina ist nach dem Gruppensieg in der Nations League vor Österreich auch in der EM-Qualifikation  im Höhenflug. Visca (10.) erzielte in Zenica im Heimspiel gegen Griechenland die Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Pjanic auf 2:0.  Nach der Pause kamen die Griechen durch einen Elfer von Fortounis heran (64.). Brenzlig wurde es für die Bosnier, weil Pjanic gleich nach dem Wiederanstoß nach einem schweren Foul mit Rot vom Platz gestellt wurde. Und tatsächlich: Kolovos glich für die Griechen in der 85. Minute noch aus.

Tor von Admiras Soiri

Ein österreichischer Legionär sorgte am Dienstagabend für einen kleinen Höhepunkt. Pyry Soiri besorgte für Finnland in Armenien den Endstand von 2:0. Der 24-jährige Angreifer der Admira war in der 57. Minute eingewechselt worden und köpfelte in der 78. Minute ein.

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