Kein angenehmer Start in die deutsche Bundesliga: Jesse Marsch fuhr mit leeren Händen zurück nach Leipzig

© REUTERS/THILO SCHMUELGEN

Sport Fußball
08/15/2021

Eine Niederlage in Mainz zu Jesse Marschs Liga-Einstand

Die Corona-geschwächten Mainzer erkämpften sich einen 1:0-Sieg über den Favoriten. Florian Kainz trifft für Köln doppelt.

„Wir haben viele Nachteile. Aber wenn wir einen Vorteil haben, dann ist es der, dass Leipzig nicht genau weiß, wer da aufläuft.“ Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel sprach vor dem Bundesliga-Start gegen die Sachsen die Corona-Probleme des FSV an, neben dem infizierten Karim Onisiwo fehlte eine ganze Reihe weiterer Spieler (beispielsweise Szalai, Kohr und St. Juste) - insgesamt zehn Mann.

Marcel Sabitzer hingegen saß auf der Leipziger Bank, nachdem ihm Wechselabsichten zum FC Bayern nachgesagt werden. „Ich habe mir gedacht, dass die Mannschaft in der vorigen Woche ja gut und souverän gespielt hat“, kommentierte der frühere Salzburg-Trainer Jesse Marsch die Maßnahme vor seinem ersten Bundesliga-Spiel. „Aber Sabi ist bereit von der Bank.“

Das begann freilich gleich einmal mit einem Tiefschlag: Moussa Niakhaté sorgte nach einem Querschläger im Leipziger Strafraum in der 13. Minute für die Mainzer Führung. In der 64. Minute durfte dann Kapitän Sabitzer wie auch Szoboszlai und Hwang aufs Feld, doch auch das frische Trio fand kein Mittel gegen die kampfstarken Mainzer.

Kurz danach kam Neuzugang André Silva (72.) zu seiner ersten richtigen Chance, doch der Mainzer Tormann Zentner reagierte glänzend. In der Nachspielzeit köpfelte der Portugiese noch knapp übers Tor - danach war Schluss.

Einen starken Auftritt zeigte hingegen Florian Kainz im Dress des 1. FC Köln im Heimspiel gegen Hertha BSC: Mit den  Toren zum 2:1 (52.) und 3:1 (55.) avancierte der 28-jährige Steirer zum Matchwinner. Neuzugang Dejan Ljubicic, im Sommer von Rapid an den Rhein gewechselt, wurde wie Kainz in der 76. Minute ausgetauscht.

In der zweiten Liga durften Nemanja Celic und Mathias Honsak mit Darmstadt in Runde drei den ersten Saisonsieg feiern (6:1 gegen Ingolstadt). Einen Dämpfer gab es hingegen für die Bremen-Legionäre Marco Friedl und Romano Schmid: Der Bundesliga-Absteiger schlitterte vor eigenem Publikum gegen Paderborn in ein 1:4-Debakel.

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