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Sport Fußball
12/12/2020

Ein Tormann-Fehler kostete Chelsea den Sprung an die Spitze

Chelsea verlor bei Everton 0:1. Manchester United und City lieferten sich ein ereignisloses Derby.

Tormann-Fehler sollten beim FC Chelsea nach der Ablösung des Spaniers Kepa eigentlich der Vergangenheit angehören. Doch beim 0:1 beim FC Everton erlaubte sich dessen französischer Nachfolger Edouard Mendy einen letztlich spielentscheidenden Patzer. Nicht ganz unverdient ging somit das ohne den angeschlagenen James Rodriguez angetretene Everton in Führung: Mendy, nur wenige Sekunden zuvor nach einem Sturz noch behandelt worden, stürmte trotz sehr überschaubarer Gefahr aus seinem Kasten und räumte Calvert-Levin rücksichtslos ab. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sigurdsson locker zur Führung für die Hausherren (22.). Chelsea trat uninspiriert auf, brachte kaum Tempo in die Offensive - und Everton hatte trotz unter 30 Prozent Ballbesitz die besseren Chancen. Richarlison scheiterte nach einem Konter an Mendy (52.), Sigurdssons Freistoß strich knapp drüber (54.). Zudem hatte Chelsea Glück, dass der zweite Elfmeter für die Hausherren nach VAR-Einsatz zurückgenommen wurde - Calvert-Lewin hatte in der Entstehung hauchdünn im Abseits gestanden (64.).

Langeweile in Manchester

Nach dem Champions-League-Desaster von Leipzig hat Manchester United gegen den Stadtrivalen City einen couragierten Auftritt hingelegt und zumindest einen Achtungserfolg gefeiert. Die großen Höhepunkte blieben im Derby allerdings aus. Nach dem bitteren Aus in der Champions League in Leipzig stand Ole Gunnar Solskjaer vor dem Derby gegen City wieder einmal unter Druck.Der Norweger brachte Pogba von Beginn an. Auch der in der Königsklasse gesperrte Fred stand in der Startelf. Bei City brachte Pep Guardiola wieder die erste Garde, nachdem beim 3:0 in Marseille eine B-Elf gespielt hatte. Gündogan saß auf der Bank, Aguero fehlte im Kader. Nach dem Wechsel gab es zunächst Aufregung im City-Strafraum: Nach einem Foul von Walker an Rashford zeigte Schiedsrichter Cavanagh auf den Elfmeterpunkt. Doch weil Rashford beim vorangegangenen Zuspiel von Fernandes im Abseits gestanden hatte, wurde der Elfmeter nach VAR-Eingriff zurückgenommen (48.). Der Punktgewinn nach couragierter Vorstellung lässt Solskjaer, der damit gegen Guardiola eine positive Bilanz behält (3/1/2) - wie sonst (bei mindestens fünf Vergleichen) nur Jürgen Klopp - kann damit zumindest vorerst durchatmen.

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