Ried's Lukas Rotpuller (R) and Rapid Vienna's Deni Alar fight for the ball during their Austrian league soccer match in Ried April 29, 2012. REUTERS/Dominic Ebenbichler (AUSTRIA - Tags: SPORT SOCCER)

© Reuters/DOMINIC EBENBICHLER

Unter Druck
03/29/2013

Ein Blick zurück gibt Rapid neue Hoffnung

Vor einem Jahr hatte Rapid auch nicht mehr Punkte. Am Samstag wartet in Ried der Lieblingsgegner.

von Alexander Huber

Vor einem Jahr, da war alles noch in Ordnung. Rapid war Zweiter und mitten im Titelkampf mit Salzburg. Nach 26 Spielen hatten die Hütteldorfer ordentliche 42 Punkte. Jetzt ist Rapid Vierter, in der Frühjahrstabelle gar Letzter und hat nach 26 Spielen nur ... 42 Punkte.

Außerdem treffen die Grünen in Ried (18.30 Uhr) auf einen Lieblingsgegner: Unter Trainer Peter Schöttel gab es in der Liga noch keine Niederlage, die letzten vier Spiele wurden gewonnen.

Ist die Krise vielleicht gar nicht so schlimm und der Blick auf die Tabelle nur durch den Erfolgslauf der Austria für die Rapidler so erschreckend? „Wir haben in meiner Amtszeit schon wesentlich schlechtere Saisonen gespielt. Aber für die Emotionen der Fans sind die letzten Ereignisse entscheidend. Und da wiegen die sieben Spiele ohne Sieg natürlich schwer“, sagt Präsident Rudolf Edlinger, der sich ein paar Tage Auszeit genommen hat. „Ich fahre nicht nach Ried und schau’ dieses Mal nur im Fernsehen zu.“

Ohne Hofmann

Zu sehen bekommen wird Edlinger erstmals in diesem Jahr eine Mannschaft ohne den bis Saisonende verletzten Steffen Hofmann. „Ohne ihn schaut unser Spiel sofort anders aus, weil ihn die Mitspieler sonst immer suchen“, sagt Trainer Peter Schöttel.

Ohne Hofmann steigt auch die Bedeutung von Deni Alar. „Wir müssen jetzt alle Verantwortung übernehmen und als kompaktes Team auftreten“, fordert der 23-Jährige. Im Spätherbst, als der Kapitän wegen Augen- und Muskelproblemen kaum spielte, blühte Alar als Freigeist auf. In den letzten sieben Pflichtspielen 2012 erzielte Alar acht Tore, darunter drei beim 4:3 im letzten Duell mit Ried. Der von den Fans gewählte „Rapidler des Jahres“ freut sich auf die Freiräume im Zentrum: „Da tue ich mir schon leichter als an der Flanke.“ Im Innviertel wird Alar wohl ganz vorne zu finden sein, weil Stürmer Terrence Boyd nach seiner Tour mit dem US-Team nur einmal trainieren konnte. Schöttel: „Terrence ist einmal um die Welt geflogen, war aber leider nur Ersatz.“

Entscheiden könnte die Standard-Frage. Bei ruhenden Bällen sind die Rieder bekannt stark, und Rapid hatte gegen die Admira zuletzt massive Probleme. Die Rapid-Standards übernimmt der Hoffnungsträger Alar.

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