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Sport Fußball
12/05/2011

Edlinger: "Ich darf nicht wehleidig sein "

Rapid-Boss Rudolf Edlinger sieht sich aktuell mit einigen Problemen konfrontiert, will aber eines nach dem anderen lösen.

von Alexander Huber

Vom baufälligen Stadion über schwankende Leistungen der umgebauten Mannschaft bis zur Fan-Problematik - Rapid-Präsident Rudolf Edlinger ist mit vielen Baustellen konfrontiert, denkt aber nicht ans Aufgeben.

KURIER: Schimmel in der Kabine, brüchiger Beton auf den Tribünen - wie soll es mit dem Hanappi-Stadion weitergehen?
Rudolf Edlinger:
Den Schimmel müssen wir immer wieder in diesem alten Stadion bekämpfen. Die Stadt Wien als Eigentümer ist sich bewusst, dass die Bausubstanz in absehbarer Zeit renoviert werden muss.

Wie sehen Ihre Pläne aus?
Wie bei der Generalversammlung besprochen, hat die zu errichtende Nachwuchsakademie oberste Priorität. Die Grundstücksverhandlungen zwischen der für die Schule zuständigen BIG mit den ÖBB sind aber noch nicht abgeschlossen. Wir sind da nicht Handelnder, sondern nur leidender Dritter.

Wird Rapid das Hanappi-Stadion in ein paar Jahren für immer verlassen?
Nein, nur für die Zeit der näherrückenden Renovierungsarbeiten, bei denen ich für eine Erhöhung des Fassungsvermögens eintrete. Gegen den Plan eines Neubaus in Auhof spricht ganz klar der dort fehlende Platz. Und für einen Neubau am aktuellen Standort würden wir bei der Umweltverträglichkeitsprüfung wohl keinen positiven Entscheid bekommen. In den nächsten ein, zwei Jahren muss es aber Entscheidungen geben, wie es weitergeht.

Sportlich läuft es mit Platz fünf noch nicht rund. Machen Sie sich Sorgen?
Es wurden massive Veränderungen vorgenommen. Ich würde mich wundern, wenn dieser Umbau keine Zeit benötigt. Da kann es auch so schlecht wie beim HSV oder Arsenal aussehen. Ich bin aber überzeugt, dass es bald gut läuft.

Wie geht es Ihnen mit der Kritik der Fans?
Ich weiß, dass Fans besonders ungeduldig sind. Ich darf nicht wehleidig sein. Die Leidensfähigkeit eines Präsidenten muss sogar unendlich sein. Ich habe dieses Amt aber nie für mein Sozialprestige oder für Geld ausgeübt, sondern aus Freude und weil ich glaube, dass ich dem Verein weiterhin etwas bringen kann.

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