FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - FC RED BULL SALZBURG

Schnelles Wiedersehen von Yeboah und Ramalho (re.).

© APA/ERWIN SCHERIAU / ERWIN SCHERIAU

Sport Fußball
03/03/2021

Der Angstgegner Sturm wartet auf Salzburg im Lieblingsbewerb

Die Salzburger haben seit Mai 2013 nur eine Partie im ÖFB-Cup verloren – gegen den Semifinalgegner Sturm Graz

von Stephan Blumenschein

Lange hat es gedauert, bis Red Bull Salzburg auch im ÖFB-Cup erfolgreich war. Erst 2012, also sieben Jahre nach dem Einstieg des Getränkekonzerns, konnte der zweitwichtigste Fußballbewerb Österreichs erstmals gewonnen werden. Meister war man damals hingegen zum vierten Mal geworden. Mittlerweile ist Salzburg nicht nur Serienmeister, sondern auch Cupsieger in Serie. In den vergangenen sieben Saisonen wurde der Bewerb sechs Mal gewonnen. Es gab nur eine einzige Niederlage in diesem Zeitraum – im Finale 2018 gegen Sturm Graz.

In dieser Saison hat der Titelverteidiger zumindest einmal wieder das Semifinale erreicht. Auf dem Weg dorthin mussten mit SKN St. Pölten, Rapid und Austria immerhin drei Bundesligisten ausgeschaltet werden. Noch eine Hürde muss genommen werden, um zum achten Mal in Folge im Finale zu stehen. Die heißt Sturm. Damit ist just jener Verein der Gegner, der den erfolgsverwöhnten Salzburgern die bisher letzte Cup-Niederlage zugefügt hat. Am 9. Mai 2018 gewannen die Grazer mit 1:0 nach Verlängerung.

Gespielt wurde damals im Wörthersee-Stadion. Dort wird auch am Mittwoch Abend dem Fußball nachgejagt, weil ja das Stadion in Graz wegen eines kaputten Rasens momentan für Bewerbsspiele gesperrt ist. Mittlerweile wurden in der Merkur Arena neue Rasenteile verlegt. Am Donnerstag kommt die Bundesliga zur Prüfung.

Das letzte Quartett

In Klagenfurt fand auch 2018 das Finale statt. Abgesehen vom Austragungsort hat sich aber viel verändert. Von den 22 Spielern, die einander damals gegenüberstanden, werden nur mehr vier dabei sein. Neben den Torhütern Jörg Siebenhandl (Sturm) und Cican Stankovic (Red Bull) werden von damals nur noch Stefan Hierländer (der Sturm-Kapitän hatte im Finale in der Verlängerung das entscheidende Tor erzielt) und Salzburg-Abwehrchef Andre Ramalho in der Startelf stehen.

Auch die Trainer von damals sind schon lange nicht mehr im Amt. Beide arbeiten übrigens mittlerweile in Mönchengladbach. Ex-Salzburg-Coach Marco Rose betreut noch bis Sommer die erste Mannschaft, Ex-Sturm-Trainer Heiko Vogel momentan die zweite Mannschaft. Ihre Nachfolger Christian Ilzer und Jesse Marsch standen einander erst am Sonntag gegenüber. Ebenfalls in Klagenfurt siegten die Grazer mit 2:1, die damit auch das zweite Saisonduell in der Bundesliga gewinnen konnten. Aber wie das 3:1 im November in der Red-Bull-Arena hat auch dieses Spiel wenig Aussagekraft für das heutige Semifinale.

Marsch schickte in beiden Spielen sehr ähnliche Teams auf das Feld, die aber wenig mit der Salzburger Stammelf zu tun hatten. Heute wird die erste Garnitur auflaufen. „Wir haben besonderes Augenmerk auf dieses Spiel gelegt, das wollen wir auch zeigen“, kündigte er an. „Der Bulle wird sicher ,on fire‘ sein, aber wir genauso“, sagte sein Gegenüber, Sturm-Trainer Christian Ilzer. Der zweite Finalist wird übrigens auch in Kärnten ermittelt. In der Wolfsberger Lavanttal-Arena stehen einander der WAC und der LASK gegenüber.

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