Istanbul Basaksehir vs RB Leipzig

Marcel Sabitzer (Mi.) war maßgeblich am Sieg der Leipziger beteiligt. 

© EPA / SEDAT SUNA

Sport Fußball
12/02/2020

Champions League: Drei Große zittern im großen Finale

Showdown in Gruppe H mit Leipzig, Paris und Manchester. Juve und Barça meistern ihre Aufgaben souverän.

Das Zittern hat sich für die Leipziger gelohnt, wenngleich sie sich den Arbeitsabend in Istanbul bei Basaksehir durchaus leichter hätten gestalten können. Am Ende jubelte Österreichs Teamspieler Marcel Sabitzer über einen 4:3-Sieg in letzter Minute, der den Deutschen vor dem letzten Spieltag in der Gruppe H noch eine reelle Möglichkeit auf den Aufstieg ließ.

Denn im Parallelspiel setzte sich Paris St. Germain in Manchester gegen United 3:1 durch. Zwei Mal Neymar und Marquinhos trafen für Paris, Rashford für United.  Paris, Manchester und Leipzig halten vor dem finalen Spieltag alle bei neun Punkten. Leipzig braucht einen Sieg daheim gegen Manchester für den Aufstieg, die Engländer wiederum ein Remis.

Dortmund musste am Mittwochabend auf Erling Haaland verzichten. Der Stürmer zog sich vor dem Spiel gegen Lazio Rom einen  Muskelfaserriss zu. "Erling wird bis Anfang Januar nicht mehr spielen", sagte Trainer Favre. Dortmund kam gegen die Italiener zu einem 1:1, das Tor für Lazio erzielte Ex-Dortmunder Immobile.

Ein Novum und ein Viererpack

Beim Spiel zwischen Juventus Turin und Dynamo Kiew kam es zu einem Novum: Mit Stephanie Frappart leitete erstmals eine Frau ein Duell der Männer in der Königsklasse. Die 36-jährige Französin war im Sommer schon für den UEFA-Supercup zwischen Liverpool und Chelsea bestimmt worden. Frappart dirigierte einen klaren 3:0-Sieg von Juventus gegen Kiew.

In der 57. Minute trug sich auch ein gewisser Cristiano Ronaldo in die Schützenliste ein. Für den Portugiesen war es ein jubilärer Treffer: der 750. in seiner Profi-Karriere.

Barcelona gewann ohne Messi bei Ferencvaros in Budapest mühelos 3:0. Die zwei Gruppenfavoriten konnten somit problemlos den Aufstieg fixieren.

Alle vier Tore erzielte Chelsea-Stürmer Olivier Giroud beim 4:0-Sieg beim FC Sevilla - und stellte eine neue Bestmarke auf. Mit seinen 34 Jahren ist der Franzose der älteste Spieler, der in der Königsklasse drei oder mehr Tore erzielen konnte. 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.