Europas bester Fußballer: Mit Real Madrid gewann Cristiano Ronaldo die Champions League, von UEFA Präsident Michel Platini bekam er in Monaco die Trophäe für den Fußballer des Jahres 2014.

© REUTERS/ERIC GAILLARD

Champions League
08/28/2014

Drei Mal England gegen Deutschland

David Alaba trifft mit den Bayern in der Champions-League-Gruppenphase erneut auf Manchester City.

Im Grimaldi Forum von Monaco traf am Donnerstag die Fußball-Prominenz aufeinander, um die Gruppenphase der Champions League auszulosen – und Europas Fußballer des Jahres zu küren. Diese Auszeichnung erhielt zum zweiten Mal nach 2008 der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo, der im Mai mit Real Madrid die Champions League gewonnen hatte. Der mittlerweile 29-Jährige hatte 2008 und 2013 auch den Titel Weltfußballer eingeheimst.

Bevor die Stars von Heute ausgezeichnet wurden, betraten Stars der Vergangenheit die Bühne. Unter anderem spielten der Deutsche Karl-Heinz Riedle, die Spanier Manuel Sanchis und Iker Casillas oder der ehemalige dänische Teamtorwart Peter Schmeichel Glücksengerl.

Cristiano Ronaldo durfte gleich zwei Mal jubeln. Titelverteidiger Real hat mit Basel, Liverpool und dem bulgarischen Meister und Gruppenphasen-Debütanten Ludogorez gute Chancen auf Platz zwei und den Aufstieg. Ein großes Duell gibt es in Gruppe F: Die Stars von Barcelona treffen auf Paris St. Germain und Ex-Kollegen Zlatan Ibrahimovic.

Manuel Neuer, der wie sein Klubkollege Arjen Robben ebenfalls zur Wahl als Europas Fußballer des Jahres stand, bekommt es mit Bayern München einmal mehr mit dem englischen Meister Manchester City zu tun. Zum dritten Mal in der Gruppenphase nach 2011/2012 und 2013/2014. Beide Teams gewannen je zwei Mal. ZSKA Moskau und Roma sind ebenso harte Gegner.

Ein Wiedersehen mit einem anderen englischen Klub "feiert" Schalke. Die Gelsenkirchner treffen wie im Vorjahr in der Gruppenphase auf Chelsea. Damals setzten sich die Londoner zwei Mal mit 3:0 durch und gewannen die Gruppe E vor den Deutschen. Weitere Gegner in der Gruppe G werden diesmal Sporting Lissabon und Maribor sein. Und noch ein drittes deutsch-englisches Duell gibt es: In Gruppe D trifft Dortmund auf Arsenal mit den deutschen Weltmeistern Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker.

Neben Ronaldo wurde auch eine Dame ausgezeichnet: Nadine Kessler ist Europas Fußballerin des Jahres. Die Deutsche gewann mit Wolfsburg die Champions League und gewann gegen ihre Klubkolleginnen Nilla Fischer und Martina Müller.

Die Gruppenphase der Champions League:

Gruppe A: Atlético Madrid, Juventus, Olympiakos Piräus, Malmö FF (Salzburg-Bezwinger).
Gruppe B: Real Madrid (Titelverteidiger), FC Basel, Liverpool, Rasgrad.
Gruppe C: Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg, Leverkusen, Monaco.
Gruppe D: Arsenal, Borussia Dortmund, Galatasaray Istanbul, Anderlecht.
Gruppe E: Bayern München (Alaba), Manchester City, ZSKA Moskau, AS Roma.
Gruppe F: Barcelona, Paris St.-Germain, Ajax Amsterdam, APOEL Nikosia.
Gruppe G: Chelsea, Schalke 04 (Fuchs), Sporting Lissabon, NK Maribor.
Gruppe H: FC Porto, Schachtar Donezk, Athletic Bilbao, BATE Borisow.

Sammer: "Die Gruppe ist hochattraktiv"

FC Bayern München:

Sportvorstand Matthias Sammer: "Diese Vorrundengruppe hat absolut Champions-League-Niveau. Normalerweise hat man zumindest einen, vielleicht sogar zwei einfachere Gegner in der Vorrunde, dies ist hier nicht der Fall. Die Gruppe ist hochattraktiv, sehr schwierig - aber auch die richtige Herausforderung für uns. Wir müssen direkt da sein, und das ist gut für uns."

Kapitän Philipp Lahm: "Das ist keine einfache Gruppe, es geht gegen drei sehr gute Mannschaften, darunter mit Manchester City gegen den englischen Meister. Vor allem auswärts erwarten uns schwierige Aufgaben, die wir bestehen müssen."

AS Roma:

Trainer Rudi Garcia: "Wir haben Respekt vor allen diesen Mannschaften, aber keine Angst. Nach dieser Auslosung sehen uns alle schon draußen, aber ich bin sicher, dass die Spieler alles geben werden."

Präsident James Pallotta: "Ich glaube nicht, dass wir Pech bei der Auslosung hatten. Unsere Gegner müssen auch gegen uns spielen, das wird auch für sie schwer. Es wird komisch sein, Benatia wiederzutreffen. Die gesamte Mannschaft freut sich auf die Herausforderung. In der Champions League muss man gegen die Besten spielen und sie schlagen, wenn man weiterkommen will. Wir haben die Möglichkeit, eine Runde weiterzukommen, wie alle anderen Mannschaften. Wenn wir denken, dass wir nicht gewinnen können, brauchen wir auch nicht antreten."

Borussia Dortmund:

Trainer Jürgen Klopp: "Wir treffen in der Gruppe D auf gute, alte Bekannte und für uns ganz frische Gesichter. Ich bin noch nie in Anderlecht und auch nie in Istanbul angetreten. Wir haben uns vor der Auslosung keine Gegner gewünscht, deshalb nehmen wir es nun, wie es kommt und beginnen am Samstag damit, Informationen über die jeweiligen Gegner zu sammeln. Arsenal kennen wir von allen sicher am besten."

Kapitän Mats Hummels: "In Galatasaray und Anderlecht sind unserer Generation neue und vor allem interessante Gegner zugelost worden. Arsenal gehört für uns ja quasi schon zur Champions-League-Grundausstattung einer Gruppenphase. Wir erwarten von uns das Weiterkommen."

FC Schalke 04:

Sportvorstand Horst Heldt: "Ein alter Bekannter und zweimal was Neues. Chelsea ist Favorit in unserer Gruppe. Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr haben wir zweimal gegen sie verloren. Sporting ist ein Traditionsklub in Portugal und in der Liga Zweiter geworden. Maribor hat in den Playoffs Celtic Glasgow rausgehauen. Unser Ziel ist dasselbe wie in den vergangenen Jahren. Wir wollen mindestens Zweiter werden und die Gruppenphase überstehen. Grundsätzlich haben alle deutschen Mannschaften eine gute Chance, die Gruppenphase zu überstehen."

Mittelfeldspieler Julian Draxler: "Die Gruppe ist sehr interessant. Gegen Chelsea haben wir uns in der vergangenen Saison zweimal unter Wert verkauft, dieses Mal wollen wir es besser machen und zeigen, was in uns steckt. Sporting zählt seit Jahren zu den Topvereinen in Portugal. Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt. Maribor ist aus meiner Sicht ganz schwer einzuschätzen. Aber diese Mannschaft hat Celtic Glasgow in den Playoffs geschlagen und steht nicht umsonst in der Gruppenphase."

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