Sturm träumt von der Sensation: „Wenn wir treffen, brennt die Hütte“
Faktor Fans: Sturm hofft auf den treuen Anhang
Es ist nur eine kleine Chance, aber diese will Vizemeister Sturm gegen Fenerbahce unbedingt nutzen. Mit einer 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel in Istanbul gehen die Steirer am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF 1) in Graz-Liebenau ins Retourmatch der 3. Qualifikationsrunde gegen die Millionentruppe aus der Türkei.
Der Heimvorteil soll die Schwarz-Weißen zu einer Überraschung und damit ins Play-off zur Champions League tragen, die Europa-League-Ligaphase ist jedenfalls schon fix.
„Wenn wir ein Tor machen, egal ob in der 1. oder 85. Minute, ist alles möglich, dann brennt die Hütte“, sagte der 21-jährige Mainz-Leihstürmer Nelson Weiper, nachdem er sein Team am Samstag in der Liga in Hartberg als „Joker“ per Doppelpack zum 2:0-Erfolg geschossen hatte.
Ingolitsch beklagt Mammutprogramm
Während die Grazer vergangenes Wochenende im Liga-Einsatz waren, startet die Saison in der Süper Lig erst am Wochenende. Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch monierte das dichte Programm mit vielen Begegnungen innerhalb kurzer Zeit. „Man muss schon hinterfragen, ob das richtig ist, wie sich unsere Liga da aufstellt. In dieser entscheidenden Phase haben wir ein Mammutprogramm.“ Das solle aber kein Jammern sein, betonte Ingolitsch. „Wir freuen uns darauf und wollen das auch haben. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob Fenerbahce in den letzten sieben Tagen zwei Spiele spielt und wir vier.“
Nicht mithelfen kann Otar Kiteishvili, der Bundsliga-Spieler der vergangenen Saisonen laboriert seit dem Saisonstart an Wadenproblemen. Wann der Georgier zurückkehrt, ist offen.
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