Die Lizenz zum Kicken: Die Austria schafft den Hattrick in erster Instanz

Die Veilchen haben trotz der finanziell noch angespannten Situation die Lizenz für die kommende Saison erhalten.
Austria Fußball Fischer

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Die Austria hat zum dritten Mal in Folge die Lizenz in erster Instanz erhalten, ein Kunststück, das davor nicht gelungen war.

Wirtschafts-Vorstand Harald Zagiczek hatte sich schon nach Abgabe der Unterlagen leicht optimistisch geäußert, nun wurde seine Einschätzung bestätigt.

Die Wiener erhielten vom Wirtschaftsprüfer eine positive Fortbestandsprognose, im aktuellen Geschäftsjahr konnte man durch die Verkäufe von Stürmer Maurice Malone und Mittelfeldspieler Dominik Fitz ausreichend Einkünfte vorweisen.

Zagiczek fühlt sich in seinem Weg bestätigt, sieht aber noch viel Arbeit vor sich. "Den Grundstein haben wir durch den Abbau von 55 Millionen Euro an Verbindlichkeiten in den vergangenen zwei Jahren gelegt. Um dauerhaft positive Ergebnisse zu erzielen, bleiben Transferüberschüsse und weitere Einsparungen unerlässlich, da ein Klub wie Austria Wien auf Nettoerlöse aus dem Sport angewiesen ist und Einnahmen aus Europacup-Ligaphasen nicht verlässlich eingeplant werden können."

Präsident Kurt Gollowitzer freut sich, die Lizenz "bereits zum dritten Mal in Folge in erster Instanz" erhalten zu haben. "Trotz wirtschaftlich nicht immer einfacher Jahre haben sie mit Konsequenz und Fokus sehr gute Leistungen erbracht und maßgeblich zum ständig wachsenden Publikumszuspruch in unserem Stadion beigetragen."

Doch der Erhalt der Lizenz ist für die Veilchen nur ein Punkt, den es im Frühjahr zu erledigen gilt. Im Hintergrund bastelt man immer noch daran, die Anteile der Investorengruppe WTF zurückzukaufen. 

Es geht dabei um mindestens 7,5 Millionen Euro, für die ein zusätzlicher Geldgeber sorgen soll. Verhandler für die Austria sind Präsident Kurt Gollowitzer und der ehemalige Bank-Austria-Boss Robert Zadrazil.

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