Boskovic: "Verhandlungen laufen gut"

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Foto: apa Emotional: Boskovic war bis 2010 ein beliebter Rapidler.

Branko Boskovic könnte bald wieder im Rapid-Dress zu sehen sein.

Die Rückkehr eines Publikumslieblings zu Rapid rückt näher. Branko Boskovic ist zwar noch nicht in Wien, bereitet sich in seiner Heimat Montenegro aber auf die von ihm erhoffte "zweite Chance" in Hütteldorf vor. "Ich hatte in den letzten zwei, drei Tagen Gespräche mit Rapid. Auch mit dem neuen Sportdirektor Helmut Schulte. Sie haben mir zu verstehen gegeben, dass es echtes Interesse an mir gibt. Die Verhandlungen laufen gut", sagt der 32-jährige Edeltechniker zum KURIER.

"Es hat aber auch 2010 gut ausgesehen mit einer Vertragsverlängerung und dann kam leider doch der Abschied. Deswegen bleibe ich vorsichtig." Zu den Bedenken bezüglich seiner Fitness meint Boskovic: "In den fünf Wochen bis zum Derby würde ich den Rückstand aufholen. Momentan gehe ich in Budva laufen."

Rapid hatte zuletzt auch Kontakt mit einem anderen Kandidaten zur Stärkung des zentralen Mittelfelds. Schulte stellt aber klar: "Es ist auch möglich, dass kein Neuer mehr kommt." Die Entscheidung ist jedenfalls nahe, weil für Trainer Peter Schöttel jeder Tag der Vorbereitung wichtig ist: "Wir müssen gleich voll da sein. Die ersten vier Spiele im Frühjahr sind für uns entscheidend."

Branko Boskovic begann seine Karriere bei FK Mogren, ehe er zu Roter Stern Belgrad wechselte, wo er vier Jahre verbrachte. Es folgten Engagements bei Paris Saint-Germain, wo er als Nachfolger von Ronaldinho engagiert worden war, und AC Troyes in Frankreich. Im Jänner 2007 wechselte der Montenegriner zu Rapid. Für die Grün-Weißen absolvierte Boskovic 126 Pflichtspiele und erzielte dabei 24 Tore. 2008 wurde er mit Rapid Meister, war auch beim sensationellen 3:0-Sieg gegen den HSV in der Europa League mit dabei. Vor seinem Comeback bei Rapid kickte Boskovic in der Major League Soccer für D.C. United. Eineinhalb Jahre dauerte sein zweites Engagement in Hütteldorf, ... ... an die Leistungen seiner ersten "Ära" konnte er allerdings nicht mehr anknüpfen.
(KURIER) Erstellt am
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