Gegen den LASK: Austria will die Funken sprühen lassen
Austria zu Gast beim LASK
Mutig möchte die Wiener Austria aus der kurzen Pause zurück in die Liga starten. Am Sonntag gastieren die Wiener beim LASK, dabei möchte man das Positive aus dem 1:0-Sieg zuletzt in Hartberg mitnehmen. „Es war extrem wichtig, in der Meistergruppe anzuschreiben – umso mehr, weil wir auch im ersten Spiel gegen Sturm über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt und eigentlich drei Punkte liegengelassen haben“, so Trainer Stephan Helm, der mit Sportvorstand Tomas Zorn aktuell über die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages plaudert. Die Zeichen stehen auf Verlängerung.
Austria-Trainer Stephan Helm
In Hartberg habe man sich dann für den Aufwand belohnt, dieses Szenario wünscht er sich nun auch für Linz. „Es zeichnet uns bereits in der ganzen Saison aus, dass wir in allen Spielphasen recht flexibel agieren können. Das wird eine Stärke sein, mit der wir uns auch in den weiteren Spielen immer wieder Vorteile verschaffen können.“
Enges Spiel
Das letzte Aufeinandertreffen mit dem LASK ist ziemlich genau einen Monat her, in der Generali-Arena konnte die Austria zweimal einen Rückstand ausgleichen und holte mit dem 2:2 schlussendlich einen Punkt im Topspiel: „Es war ein hochklassiges Bundesligaspiel, in dem uns viele Dinge gut gelungen sind, aus dem wir aber trotzdem einige Lehren ziehen können, was wir besser machen können.“ Helm erwartet ein ähnliches Spiel, abermals auf Augenhöhe.
In der Länderspielpause waren einige Spieler mit ihren Nationalteams unterwegs, das Trainerteam konnte mit der kleineren Gruppe spezifischer arbeiten und die Einheiten individuell steuern: „Das tut den Spielern gut. Entscheidend ist, dass wir mit hundert Prozent aus der Pause herauskommen. Gegen den LASK wollen wir ähnlich wie beim 2:2 in Wien wieder mutigen, guten und aggressiven Fußball spielen.“ Mit einem Sieg wären die Veilchen plötzlich wieder mittendrin im Kampf um die Tabellenführung und könnten Selbstvertrauen tanken vor dem Heimderby gegen Rapid.
Sportvorstand Zorn ist guter Dinge. „Ich merke, dass das Gefüge im Team stimmt, das Gerüst steht, ausreichend Energie ist vorhanden.“ In der Meistergruppe, so Zorn, gebe es keine Sekunde zum Durchatmen. „Es ist alles offen und sehr spannend. Jede Runde kannst du entweder runter rutschen oder wieder nach oben kommen.“
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