Greil lässt Altach jubeln, WAC zittert auch nach Silberberger-Debüt
Der Befreiungsschlag für den WAC nach dem Trainerwechsel bleibt aus. Thomas Silberberger sah einige WAC-Chancen, aber noch mehr von Ried und muss deswegen froh sein, dass mit dem 0:0 zumindest ein Punkt in Wolfsberg bleibt.
Silberberger setzte gleich beim Debüt auf die Rückkehr zur in Kühbauer-Zeiten höchst erfolgreichen Dreierkette.
Links außen musste Renner früh wegen einer Schulterverletzung raus. Djuric gab sein Debüt in einer umkämpften Partie.
Der WAC überraschte mit einem Freistoßtrick, aber Ried-Goalie Leitner konnte gegen Wimmer aus 18 Metern parieren (24.).
Auf der Gegenseite rettete Polster bei drei Top-Chancen der Rieder: Van Wyks Schuss wurde an die Latte gelenkt, und Bajic scheiterte zwei Mal.
Bei Wohlmuths Kopfball an die Latte jubelte Silberberger fast (82.).
Boguo vergab Rieds Matchball (91.).
GAK-Serie endet
Der GAK reiste mit einer historischen Siegesserie nach Altach: Drei Siege in Folge gab es zuletzt 2005, also vor dem Konkurs.
Altach konnte in einer ebenso ausgeglichenen wie unspektakulären Partie auf acht Heimspiele ohne Niederlage bauen.
Es war wieder einmal Patrick Greil, dem für die Vorarlberger Entscheidendes gelang. Der Spielmacher vollierte eine starke Ouedraogo-Flanke ins Netz zum 1:0-Sieg (77.).
Harakate – mit sechs Toren 2026 die Nr. 1 der Liga – vergab den Ausgleich knapp und traf das Lattenkreuz.
Es war im siebenten Duell die erste GAK-Pleite gegen die Altacher, die in der Poleposition fürs Play-off zum Europacup liegen.
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