Als Brasilien 3:0 geschlagen wurde

Überlegen: Ronaldinho hatte 1997 viel Spaß mit Österreich.
Foto: rts

Ein Rückblick auf die raren Duelle mit der Fußball-Großmacht

Duelle mit Rekordweltmeister Brasilien waren bisher äußerst selten in der ÖFB-Geschichte. Während das A-Team in acht Versuchen (zuletzt 1988 0:2) nie gewinnen konnte, gab es im Nachwuchsbereich einen Erfolg. In den letzten drei Partien war jeweils Paul Gludovatz Österreichs Teamchef.

Zuletzt gab es im Jahr 2000 beim U-16-Inter-Toto-Cup im Horr-Stadion ein 0:1. Bei einem internationalen U-16-Turnier 1998 im französischen Le Roche gewann Österreich 3:0. Der Austrianer Martin Faschingbauer (kickt heute bei Leobendorf in der NÖ-Landesliga), Stürmer Matthias Wolfahrt vom BNZ Vorarlberg und Michael Horvath (der Admiraner musste kürzlich seine Karriere beenden) trafen, während Stürmer Roman Wallner auf der Bank saß.

0:7

"Wir haben in diesen Jahren sehr viel gelernt. Die Ergebnisse standen nicht an erster Stelle", erklärt Gludovatz 13 Jahre nach dem einzigen Triumph über den Rekordweltmeister. "Nur das 0:7 zwei Jahre zuvor hat schon geschmerzt", gibt der heutige Ried-Trainer zu. Gludovatz erzählt, dass sein Team am 6. September 1997 bei der U-17-WM in Ägypten mit vollen Hosen auf den Platz gelaufen sei.

Admira-Goalie Hans-Peter Berger kassierte sieben Bummerln und erinnert sich noch an die Nummer 10 der Seleção: Ronaldinho. "Er hat damals schon die Fäden gezogen. Sie waren uns aber in allen Belangen überlegen. Obwohl auch wir keine schlechte Mannschaft hatten."

Tatsächlich - wie die Namen Martin Stranzl, Thomas Eder, Michael Mörz, Wolfi Mair oder Kai Schoppitsch verraten. Paul Scharner hätte wohl nicht die Hosen voll gehabt. Doch der saß 90 Minuten auf der Bank.

(kurier) Erstellt am
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