Sport | Fußball
05.12.2011

Alaba darf und muss Bayer bleiben

Der ÖFB-Teamspieler wird nicht an Hoffenheim verliehen und wird nicht für die U20-WM freigestellt.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat endlich eine Entscheidung getroffen: David Alaba bleibt in München bei den Bayern. Österreichs Teamspieler war im Frühjahr an Hoffenheim verliehen und wusste bis am Dienstag nicht, wie es mit ihm in dieser Saison weitergeht - obwohl er vor Kurzen seinen Vertrag bis 2015 verlängert hat.

Die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld ist immens, nur Bastian Schweinsteiger hat seinen Stammplatz sicher. Toni Kroos soll hinter der Spitze oder links außen spielen. Alaba kämpft dann mit Luiz Gustavo und Anatoli Timoschtschuk um einen Platz im defensiven Mittelfeld. Der 19-Jährige soll auch bleiben, falls der Chilene Arturo Vidal aus Leverkusen kommen sollte. Heynckes: "Alaba hat riesiges Potenzial und hat sich weiterentwickelt. Als ich 2009 zuletzt hier war, war er noch ein Bübchen, jetzt ist er österreichischer Nationalspieler."

Das ist auch der Grund, warum ihn Bayern nicht zur U-20-WM lässt. "Ein A-Teamspieler wird nicht für ein Nachwuchsturnier abgestellt", teilte Bayern-Sportdirektor Nerlinger Teamchef Andreas Heraf mit. Der war am Dienstag in Deutschland unterwegs, um die Stuttgarter Holzhauser, Stöger und Aschauer für den Kolumbien-Trip freizubekommen. "Es schaut schlecht aus", sagte er. Am Mittwoch will Heraf seinen 21-Mann-Kader bekanntgeben. Dabei wird wohl auch der Name Aleksandar Dragovic fehlen, der FC Basel ist nicht begeistert vom Südamerika-Trip.