Nach Comeback im Clásico: Wie es mit Alaba jetzt weitergeht
Alaba im Clasico gegen Barcelona
Beinahe drei Monate lang war David Alaba zum Zuschauen gezwungen. Der Einsatz von Österreichs Teamkapitän in der letzten Viertelstunde am Sonntag im Finale des spanischen Supercups gegen den FC Barcelona war der erste des 33-Jährigen seit dem 19. Oktober. Eine Muskelverletzung in der Wade hatte Alaba seither außer Gefecht gesetzt.
An der 2:3-Niederlage im Clásico in Dschidda, wo der Supercup bis 2029 jährlich ausgetragen wird, weil das Königshaus Saudi Arabiens dafür pro Jahr 50 Millionen Euro an den spanischen Verband überweist, konnte Alaba nichts mehr ändern. Ein paar Ballkontakte, ein paar Zweikämpfe und das Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen, sollten dem Wiener aber Auftrieb geben für die nächste Zeit, um für die WM im Sommer gerüstet zu sein.
Das Turnier in den USA wird vielleicht der letzte große Höhepunkt der Karriere des Österreichers. Fakt ist: Darauf vorbereiten wird er sich nirgends anders als bei Real Madrid. Jegliche Meldungen, er würde den spanischen Rekordmeister noch im Jänner verlassen und vielleicht nach Saudi Arabien wechseln, sind KURIER-Informationen zufolge völlig aus der Luft gegriffen. Alaba wird seinen Vertrag bei Real Madrid bis zum 30. Juni erfüllen und wohl erst nach der WM entscheiden, wo er seine Karriere fortsetzen wird.
Cupspiel am Mittwoch
Bis dahin hofft er auf Einsätze bei Real. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon am Mittwoch im Cup-Achtelfinale bei Zweitligist Albacete – ausscheiden verboten.
In der Liga beträgt der Rückstand auf Barcelona vier Punkte. Einen Clásico gibt es noch in der Liga, vier Runden vor Schluss in Barcelona. Mit der angespannten Personalsituation wird der neue Trainer umgehen müssen, nachdem Xabi Alonso am Montag gefeuert wurde. Übereinstimmenden spanischen Medienberichten zufolge plant Real keine großen Transfers im Jänner.
Da wird die Freude umso größer sein, dass Kylian Mbappé wieder fit ist. Der Franzose kam nach überstandener Knieverletzung am Sonntag zu seinem Comeback – und geriet nach Spielende in die Schlagzeilen. Er soll mit einer Geste seine Mannschaftskollegen dazu animiert haben, für die siegreichen Spieler des FC Barcelona nicht wie üblich Spalier zu stehen auf dem Weg zur Pokalübergabe.
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