Sport | Fußball-WM
13.06.2018

Werner, Mbappe, Gabriel Jesus: Die Jungstars des Turniers

Im Schatten von Messi und Ronaldo präsentieren sich in Russland die Weltfußballer der kommenden Jahre.

Die Fußball-WM in Russland bietet jungen Spielern die Bühne, Vereine und Fans auf der ganzen Welt auf sich aufmerksam zu machen. Lionel Messi saß bei der Endrunde 2006 in Deutschland zumeist auf der Bank, vier Jahre später kam der Argentinier als Weltstar nach Südafrika. In Russland wollen wieder einige Talente zeigen, dass sie trotz ihres jungen Alters gut genug sind, ihrem Team weiterzuhelfen. Sechs Spieler unter 23, auf die man bei der WM besonders achten sollte:

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Timo Werner (Deutschland, 22)

Acht Tore in 14 Länderspielen lassen die Deutschen hoffen, dass der Angreifer von Leipzig der Nachfolger von Miroslav Klose ist. Noch sieht er sich jedoch nicht auf Augenhöhe mit den besten Torjägern der Welt: „Um Weltklasse zu werden, muss man in den ganz großen Mannschaften spielen“.

Marco Asensio (Spanien, 22)

Zwei Champions League-Titel konnte der dribbelstarke Flügelspieler von Real Madrid in seiner jungen Karriere bereits holen. Real-Ikone Guti prophezeit dem gebürtigen Mallorquiner eine große Zukunft: "Es würde mich nicht überraschen, wenn er eines Tages zum Weltfußballer gewählt wird."

Kylian Mbappe (Frankreich, 19)

Beim französischen Meister PSG kam das Toptalent in der abgelaufenen Saison in 45 Spielen auf 21 Tore. Als neuer Thierry Henry bezeichnet, gab Mbappe im März 2017 sein Debüt bei „Les Bleus“. In Russland ist er der zweitjüngste Spieler, nur der Australier Daniel Arzani ist jünger.

Gabriel Jesus (Brasilien, 21)

Bei der Heim-WM 2014 war der in einer Favela von São Paulo geborene Gabriel Jesus noch Fan der „Seleção“, vier Jahre später soll der Stürmer von Man City dem Rekordweltmeister zum sechsten Titelgewinn verhelfen. Flankiert von Neymar und Willian, gilt er als heißer Anwärter auf den Torschützenkönig.

Marcus Rashford (England, 20):

Bei Manchester United schaffte es das "Wunderkind" in dieser Saison nicht in die Stammelf, stand aber in 35 von 38 Runden auf dem Feld. Der gelernte Mittelstürmer wurde von José Mourinho zum Flügelspieler umfunktioniert. Auf dieser Position wird er auch für die "Three Lions" auf Torejagd gehen.

Giovani Lo Celso (Argentinien, 22)

Seit den Zeiten von Verón und Riquelme sehnt man sich in Argentinien schon nach einem starken Mann im zentralen Mittelfeld. Dem technisch starken Lo Celso von PSG wird zugetraut, diese Lücke zu schließen. Vor einem Jahr gab er sein Debut, jetzt ist er bereits einer der Hoffnungsträger der "Albiceleste".