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Sport
05/15/2021

Fünfte im WM-Rennen: Triathlon-Ass Hauser löst das Olympia-Ticket

Hauser entschied in Yokohoma die verbandsinterne Ausscheidung für sich. "Es war einfach echt super", jubelte die Wienerin.

Die 27-jährige Julia Hauser wird bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio den zweiten österreichischen Startplatz im Frauen-Triathlon einnehmen. Die Wienerin beeindruckte am Samstag zum Auftakt der WM-Serie in Yokohama mit Rang fünf und entschied damit die verbandsinterne Ausscheidung gegen Sara Vilic für sich. Die Kärntnerin musste nach einem Radreifendefekt aufgeben. Für Hauser sind es die zweiten Spiele nach Rio 2016, damals hatte sie die verletzte Lisa Perterer ersetzt.

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Die Kärntnerin hatte ihren Platz für Tokio schon lange gesichert und überprüft dieses Wochenende bei einem Europacup-Rennen in Caorle in Form. Viele nationale Verbände trugen nach eineinhalbjähriger Qualifikationspause in Yokohama ihre interne Olympia-Ausscheidung aus. Hauser war nach dem 1,5 k langen Schwimmen hinter der da sechstplatzierten Vilic aus dem Wasser des Hafens der Metropole gestiegen, in der zweiten Runde ereilte die Olympia-37. von Rio aber der Defekt-Teufel.

"Einfach großartig"

Hauser hielt sich über die 40 km auf dem Rad im Hauptfeld und glänzte über die letzten 10 km mit der drittschnellsten Laufzeit. "Es war einfach echt super", jubelte die Wienerin. "Das Hauptziel war das Ticket für die Spiele zu sichern und das mit einem fünften Platz zu machen, ist einfach großartig." In 1:55:26 Std. fehlten ihr 59 Sekunden auf US-Siegerin Taylor Knibb. Als Formalität für Tokio fehlt ihr nun nur noch die Nominierung durch das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC).

Im Männer-Rennen wurde Luis Knabl in 1:45:04 Std. mit 2:09 Min. Rückstand auf den norwegischen Sieger Kristian Blummenfelt 20., der Tiroler hat sein Olympia-Ticket seit dem Testevent 2019 in Tokio in der Tasche. 2:56 Min. hinter seinem Landsmann wurde Lukas Hollaus 38., ihm kann das zweite rot-weiß-rote Männer-Ticket für die Spiele theoretisch noch abhandenkommen. ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr bezeichnete die Leistung Knabls als solide. Über Hauser: "Julia war einfach sensationell."

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