Wimbledon Championships 2021

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Sport
07/19/2021

Djokovic bis Durant: Die 10 größten Stars der Olympischen Spiele

Die Olympischen Spiele machen Sportler wie Bolt oder Phelps zu Stars. Aber es kommen auch Weltstars, um bei Olympia zu glänzen.

von Günther Pavlovics

Am 23. Juli beginnen die Olympischen Spiele. Durch die Verschiebung auf 2021 sind schon fünf Jahre seit den letzten Spielen vergangen. Es werden die ersten Spiele sein, bei denen Usain Bolt nicht mehr der Superstar ist. Damit ist im Scheinwerferlicht des Weltsports Platz für andere. Tokio wird auch Bühne sein für Sportler, die schon jetzt Weltruhm haben. Das sind die zehn größten Stars der Spiele in Japan.

Kevin Durant

Der 32-jährige US-Amerikaner ist der einzige Sportler bei den Spielen, der in der aktuellen Forbes-Liste der sportlichen Topverdiener dieser Welt unter den besten zehn aufscheint – als Zehnter. 75 Millionen Dollar (63,3 Millionen Euro) hat er von 1. Mai 2020 bis 1. Mai 2021 verdient. Der Spieler von den Brooklyn Nets hat 2016 umgerechnet  850.000 Euro in Postmates  investiert, vier Jahre danach hat er 12,7 Millionen dafür bekommen. Uber soll für das Essensliefer-Start-up insgesamt 2,25 Milliarden Euro bezahlt haben.

Megan Rapinoe

Die 35 Jahre alte Mittelfeldspielerin gehörte schon 2012 in London zum amerikanischen Gold-Team und wurde 2015 und 2019 Weltmeisterin. Sie gehört nicht nur zu den besten Fußballerinnen der Welt, sondern wird weltweit gehört, wenn sie abseits des Platzes ihre Stimme erhebt. 2012 bekannte sie sich öffentlich zu ihrer Homosexualität. Sie kämpft für gleiche Bezahlung für Männer und Frauen auch im Sport. Sie legte sich auch mit Ex-Präsident Donald Trump an. Und sie schloss sich schon 2016 den Protesten gegen Rassismus an.

Novak Djokovic

Der Serbe ist der einzige Topspieler, der sich die Strapazen der Spiele antut, obwohl sein großes Ziel die US Open sind, denn dann hätte er alle vier Grand Slams in einem Jahr gewonnen. Der 34-Jährige verdiente in den letzten zwölf Monaten 29 Millionen Euro und liegt damit in der Forbes-Liste auf Platz 46. 25 Millionen Euro verdient er abseits des Platzes – Firmen wie Asics, Head, Lacoste, Peugeot und Raiffeisen Bank International sind darunter. Rund 150 Millionen Dollar (127  Mio. Euro) hat er in seiner Karriere schon an Preisgeld verdient.

Caeleb Dressel

Der 24-jährige US-Amerikaner ist der aktuelle Superstar der männlichen Schwimmwelt. Vor fünf Jahren holte er mit 19 zwei Staffel-Goldene. Bei der WM 2019 war er mit sechs Goldmedaillen der erfolgreichste Athlet. Der Modellathlet aus Florida stellte im November binnen 40 Minuten zwei Kurzbahn-Weltrekorde auf. Bei einem PR-Event seines Sponsors Speedo bewältigte er die 50 m Freistil in einem Hightech-Anzug in 20,41 Sekunden. Er hält den Weltrekord mit 20,16 und es wird ihm zugetraut, als Erster unter 20 Sekunden zu schwimmen.

Dani Alves

Der mittlerweile 38 Jahre alte Daniel Alves da Silva ist einer der Topstars in Tokio. Der 118-malige A-Nationalspieler Brasiliens soll die Olympia-Seleção zur zweiten Goldmedaille nach dem Heimtriumph der Südamerikaner 2016 in Rio de Janeiro führen. Alves spielte von 2008 bis 2019 bei Barcelona, Juventus Turin  und Paris SG und kickt derzeit für den  FC São Paulo. Durch den Gewinn der französischen Meisterschaft 2019, seinen 39. Titel, wurde Alves zum erfolgreichsten Fußball-Profi der Geschichte. Er hält derzeit bereits bei 40 Titeln.  

Allyson Felix

Die 35-jährige Kalifornierin holte die erste ihrer neun olympischen Medaillen vor 17 Jahren. Im Jahr darauf, 2005, wurde sie das erste Mal Weltmeisterin, 12 weitere Titel sollten folgen. Trotzdem wurde sie beinahe ausgemustert wie ein alter Gaul. 2019 erzählte sie, dass Ausrüster Nike ihr um 70 Prozent weniger zahlen wollte, weil sie nach der Geburt ihrer Tochter Camryn (November 2018) nicht sofort wieder trainierte. Felix beendete ihren Vertrag. Jetzt startet sie in Tokio in Schuhen ihrer selbstgegründeten Marke Saysh.

Max Kruse  

Der 33-Jährige Stürmer von Union Berlin brennt trotz der widrigen Corona-Bedingungen auf die Japan-Reise. „Ich verstehe gar nicht, wie man keinen Bock auf Olympia haben kann. Das ist ein Turnier, wie man es wahrscheinlich nur einmal im Leben mitnehmen kann in einer Kultur, die man auch nicht so oft erlebt“, sagte er: „Ich war sofort Feuer und Flamme.“ Die Deutschen treffen am 22. Juli zum Auftakt auf Brasilien, vor fünf Jahren hatten die Deutschen das Finale im Elferschießen verloren.

Jon Rahm

Der Spanier war die Nr. 1 der Golf-Weltrangliste bei  der Deadline für die 60 Olympiateilnehmer. Mittlerweile ist er hinter Dustin Johnson zurückgerutscht, der US-Amerikaner verzichtet aber auf ein Antreten in Japan. Der 26-Jährige lag im Juni bei einem mit mehr als neun Millionen Dollar dotierten Turnier in Führung, als er auf dem Platz von seiner Coronainfektion erfuhr und dass er disqualifiziert sei.

Marta

Marta Vieira da Silva gilt für viele Experten als die beste Fußballerin der Welt. Die 35-Jährige war zu Tränen gerührt und ihre Stimme versagte: „Es ist so aufregend! Wir sind so stolz, das „Camiseta Amarelinha„ zu tragen und unser Brasilien zu repräsentieren“. Sie ist bereits bei den fünften spielen dabei. Sie spielt seit April 2017 für den US-amerikanischen NWSL-Franchise „Orlando Pride“.

Als 18-Jährige hat sie 2004 das Finale gegen die USA 1:2 nach Verlängerung verloren.

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