Deutscher Publikumslie­b­ling in Gastein

Julia Görges fühlt sich in Gastein wohl.
Foto: rts

Julia Görges ist die Hauptattraktion Gastein Ladies und fühlt sich dort pudelwohl: "Man fühlt sich einfach wie zu Hause."

Kitzbühel ist nicht der einzige Schauplatz, wo man Tennis bestaunen kann. Im Herbst schlagen die Damen in Linz auf, die Herren treffen einander Ende Oktober wieder in der Wiener Stadthalle.

Den Startschuss machte am Samstag aber Bad Gastein, wo gestern nach der Qualifikation die ersten Matches im Hauptbewerb ausgetragen wurden. Hauptattraktion ist die Deutsche Julia Görges, die zum Auftakt auf die Spanierin Laura Pous Tio trifft.

Die Nummer 16 der Welt hat heuer bereits zwei Mal die Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki besiegt. Die 21-Jährige fühlt sich in Bad Gastein, wo sie im Vorjahr bereits gewonnen hat, pudelwohl.

"Das gesamte Turnier ist sehr gut organisiert, man fühlt sich einfach wie zu Hause. Dazu kommen die Gemütlichkeit und die kurzen Wege, das passt alles zusammen. Ich habe auch schon anderen Spielerinnen auf der Tour erzählt, wie speziell Bad Gastein im Gegensatz zu vielen anderen Turnieren ist ", sagt Görges, die bereits am Donnerstag angereist ist.

Viel Lob also für die Turnierdirektorin Sandra Reichel und ihre Mitarbeiter. Das "Nürnberger Gastein Ladies" hat sich bei seiner fünften Auflage bereits einen guten Namen auf der WTA-Tour erworben.

Zudem hat sich das Vorrücken im Terminkalender um eine Woche und damit die größere Distanz zu den US Open bezahlt gemacht. Auch, wenn Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova absagte, ist das Feld ausgeglichen wie noch nie.

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(kurier) Erstellt am
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