Sport | Bundesliga
17.03.2018

Schauplatz Hütteldorf: Die Trainer im Fokus

Rapid steht in der 27. Runde vor einem Pflichtsieg gegen den WAC.

Am Wochenende endet das dritte Saisonviertel. Ein KURIER-Überblick:

Schauplatz Hütteldorf

Es geht um den Trainer – in erster Linie beim WAC: Noch eine Niederlage dürfte für Heimo Pfeifenberger eine zu viel sein und die Partie bei Rapid zum Finale der Amtszeit nach zwei Jahren und vier Monaten werden. Ab 16 Uhr steht im Allianz Stadion (alle Sektoren sind offen, die Sperre gilt noch nicht) aber auch Goran Djuricin im Fokus. So wie beim Saisonstart gab es in den ersten acht Partien des Durchgangs bisher nur zehn Punkte. Jetzt muss der Rapid-Coach liefern. Im Herbst wurde mit dem 4:2 gegen den WAC eine Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Folge gestartet. Die Wolfsberger halten bei nur einem Sieg in 20 Spielen – der gelang ausgerechnet bei Sturm (1:0).

Djuricin setzt auf "mehr Killerinstinkt" und die Rückkehrer: Stefan Schwab, Louis Schaub und der zuletzt kranke Dejan Ljubicic sind zwar allesamt noch nicht bei 100%, sollten die Qualität bei Rapid aber wieder erhöhen.

Sportdirektor Fredy Bickel war nach dem 0:0 in Altach sauer wie noch nie: "Das waren unglaublich leicht verschenkte Punkte, das hat mich sehr hergenommen." Es folgte eine Aussprache mit Philipp Schobesberger, der heute noch eine Chance bekommen dürfte. Schwab, der Schobesbergers liebster Passgeber ist, sagt: "Früher war es okay, wenn Schobi mitschwimmt und zwei, drei entscheidende Momente hat. Seit der Vertragsverlängerung wird erwartet, dass er immer performt", erklärt der Kapitän. "Wenn das nicht gelingt, gibt es Kritik. Das ist eine neue Situation für ihn und ein Lernprozess. Ich glaube, dass er gegen den WAC schon eine passende Antwort geben wird."

Schauplatz St. Pölten

"Ich freue mich auf die Admira, weil das eine der wenigen Mannschaften ist, die noch nicht dem Pressing-Wahn verfallen ist. Es wird heute um das Fußballspielen gehen und nicht nur um Pressing und Gegenpressing", sagt SKN-Trainer Oliver Lederer vor dem NÖ-Derby. Selbst unter Druck gekommen, setzt Lederer weiter auf sein Positionsspiel: "Ich habe größten Respekt vor Red Bull, aber es gibt keinen Beweis, dass sie mit einer anderen Spielidee weniger Erfolg hätten." Admira-Trainer Ernst Baumeister geht es derweil ganz pragmatisch an: Er muss zuerst einmal elf fitte Profis finden.

Schauplatz Graz

Nach zwei Auswärtssiegen will Sturm-Trainer Heiko Vogel auch in Graz seinen ersten Erfolg einfahren. Laut Statistik kommt Altach als Gast gerade recht: Sturm ist in 13 Heimspielen gegen die Vorarlberger ungeschlagen und hat davon elf Partien gewonnen.

Schauplatz Pasching

Zwei Überraschungen des dritten Quartals treffen aufeinander: Der LASK ist in dieser Zwischentabelle Dritter, Mattersburg sogar Erster. Deswegen geht es um den Europacup. LASK-Trainer Glasner ist zuversichtlich: "Wir glauben zu wissen, wo Mattersburg Schwächen hat. Wir werden unsere Räume bekommen."