Sport | Bundesliga
14.08.2017

Rapid fordert Ethik-Verfahren gegen Kraetschmer

Das 322. Wiener Derby hat noch ein Nachspiel: Zwischen den Wiener Klubs tobt ein Kleinkrieg.

Am 6. August trafen Rapid und Austria im Allianz-Stadion aufeinander. Das hitzige 322. Wiener Derby wurde beim Spielstand von 2:2 von Schiedsrichter Alexander Harkam abgepfiffen, wirklich zu Ende ist es allerdings noch immer nicht.

Denn weiterhin tobt ein Kleinkrieg zwischen den beiden Wiener Klubs - und dieser ist nun um einen Schauplatz erweitert worden. Denn die Aussagen eines führenden Funktionärs der Austria haben nun ein Nachspiel. In einer E-Mail an die Bundesliga forderte Rapid-Präsident Michael Krammer, dass das Bundesliga-Ethikkomitee ein Verfahren gegen Austrias Vorstandsvorsitzenden Markus Kraetschmer einleitet.

Der hatte unter anderem gemeint, "dass sich das Problem mit den Rapid-Fans nicht verbessert hat". Kraetschmer forderte dazu auch die Liga zum Handeln auf, "dass man hier von der Liga versuchen muss, entsprechende Maßnahmen zu setzen". Das stört Krammer besonders: "Als Aufsichtsrat der Bundesliga und als Vorstandsvorsitzender der Austria ist das eine versuchte Einflussnahme auf den unabhängigen Strafsenat ", erklärte der Rapid-Boss am Sonntag auf Sky.