Sport | Bundesliga
20.09.2017

Djuricin trifft im ÖFB-Cup auf viele alte Bekannte

Rapid spielt heute auf dem Sportclub-Platz gegen den Wiener-Liga-Klub ASK Elektra.

Bis zum Engagement bei Rapid vor zehn Monaten war Goran Djuricin mit dem Amateurfußball vertrauter als mit der Bundesliga. Das zahlt sich nun aus: Der Chefcoach bereitet Rapid auf den Pflichtsieg gegen Wiener-Liga-Klub ASK Elektra vor und kann vor der zweiten Runde auf dem Sportclub-Platz (20.30 Uhr, live ORF Sport+) authentisch Details liefern.

"Ich kenne fast alle Spieler gut. Abwehrchef Predrag Ilic war vier Jahre bei mir in Ebreichsdorf", erzählt Djuricin. Zusätzlich hat der Wiener zwei Spiele des Viertligisten vor Ort besucht und bereits auf der Heimreise aus Altach Videos für die Matchvorbereitung studiert.

"Für die Wiener Liga sind sie richtig stark. Durch die Sperren von zwei Stammspielern wird sich bei Elektra einiges ändern. Wir nehmen den Cup jedenfalls sehr ernst", betont Djuricin, kündigt aber auch eine umfangreiche Rotation an: "Wir haben die Qualität und die Quantität, um jenen eine Chance zu geben, die sich im Training aufdrängen."

Es ist demnach mit dem ersten Einsatz von Thanos Petsos seit seiner Rückkehr aus Bremen zu rechnen, ebenso mit dem Comeback von Steffen Hofmann: "Steff hat sich noch an keinem Tag hängen lassen." Rechtsverteidiger Pavelic sitzt das zweite Spiel seiner Sperre ab. Auch in der Offensive werden frische Kräfte spielen.

Erfolgsdruck

Gegen Elektra soll die herbeigesehnte Siegesserie starten: "Wir brauchen gegen Elektra und am Samstag gegen den WAC Erfolge", weiß Djuricin. "Dann werden wir auch stabiler. Siege sind die beste mentale Schulung."

Dass es inhaltlich bergauf geht, ist für den Chefcoach – trotz Rang 8 in der Bundesliga – eindeutig: "Mittlerweile sind wir körperlich top. Auch spielerisch werden die starken Phasen immer länger. Es fehlen noch Kleinigkeiten, die aber wichtig sind. Das analysieren wir laufend."

Eine wesentlich weitere Anreise als Rapid hat die Austria im UNIQA-Cup: Heute steht das Spiel in Vöcklamarkt auf dem Programm (18.30 Uhr). Die Oberösterreicher konnten in der Regionalliga Mitte nur drei von zehn Spielen gewinnen, im Cup gab es gegen Wörgl einen 7:0-Kantersieg. Bekanntester Spieler der Vöcklamarkter ist der Torhüter: Wolfgang Schober spielte für die Salzburg Juniors, Hartberg, Ried und Innsbruck.

Das Regenwetter brachte das Cup-Programm durcheinander: Das für Mittwoch angesetzte Duell zwischen Bad Gleichenberg und der Admira kann aufgrund des durch die Witterungsbedingungen zu tiefen Platzes nicht wie geplant stattfinden. Das Match wird am 26. September um 19 Uhr nachgeholt, ebenso die für Dienstag geplante Partie Austria Klagenfurt gegen Kapfenberg.