Pisten
02/03/2015

Die zwei schrägsten Vögel der WM

Birds of Prey und Raptor: Die WM-Pisten sind schwierig, steil und machen die Speed-Rennen zu Mutproben.

von Christina Pertl, Stefan Sigwarth

Raubvogel – so kann man Birds of Prey und Raptor übersetzen. Eines haben die beiden gemeinsam – sie sind sehr schräge Vögel. Ob Damen oder Herren; ob Raptor oder Birds of Prey. Der Mix aus steilen Hängen, Sprüngen, Wellen und Gleitpassagen macht die Pisten in Beaver Creek zu den anspruchsvollsten im Rennkalender. "Hier muss man seinen ganzen Mut zusammennehmen", sagt Julia Mancuso. "Es ist einer jener Kurse, auf denen du bis ins Ziel kämpfen musst. Wenn du in einer Kurve nachlässt, wirst du nicht gewinnen", sagt die 30-jährige US-Dame. "Es ist so steil, dass man sich mit viel Risiko auch einen Fehler erlauben und trotzdem noch Zeit aufholen kann bis ins Ziel."

Windiger Test

Nicht nur die Strecke, sondern vor allem die äußeren Bedingungen machten den Damen im ersten Abfahrtstraining zu schaffen. Der erste Test konnte wegen des über Nacht gefallenen Neuschnees erst mit drei Stunden Verspätung gestartet werden. Windböen sorgten dann für ein Resultat mit wenig Aussagekraft. "Ich habe mit dem Wind und nicht mit der Piste gekämpft", sagte Anna Fenninger (11.). "Das war nur, dass man einmal runtergefahren ist", sagte Nicole Hosp, als Neunte beste Österreicherin. Am schnellsten meisterte Stacey Cook (USA) den windigen Test vor Lara Gut (SUI). Favoritin Lindsey Vonn wurde Vierte.

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