© DIENER/Extra

Sport
06/04/2020

Bilyk und Co. erhielten den Meisterteller vor leeren Rängen

„Es ist emotional nicht vergleichbar, aber ein schöner Tag für den Club“, sagte der österreichische Kiel-Geschäftsführer Szilagyi.

Ohne Publikum hat der deutsche Handball-Meister THW Kiel die Meisterschale in Empfang genommen. 44 Tage, nachdem die Handball-Bundesliga die „Zebras“ zum Meister gekürt hatte, wurde die Mannschaft mit Österreichs Star Nikola Bilyk am Donnerstag in der heimischen Sparkassen-Arena für den 21. Meistertitel des Vereins geehrt.

Wo sonst 10.285 Zuschauer ihr Team unterstützen, herrschte am Donnerstag eine ungewohnte Atmosphäre. Die Spieler nahmen mit Abstand, Mund-Nase-Schutz im „Zebra-Look“ und weißen Handschuhen auf einem Podest teil.

Die Meisterschale selbst hatte eine Delegation von Vorjahresmeister SG Flensburg-Handewitt am Vormittag an den THW Kiel übergeben.

„Es ist emotional nicht vergleichbar, aber dennoch ein schöner Tag für den Club“, sagte der österreichische THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi.

Am 21. April hatte die große Mehrheit der 36 Clubs aus der 1. und 2. Bundesliga entschieden, die Saison wegen der Corona-Krise abzubrechen.

Zum Meister wurde nach 26 Runden Tabellenführer THW Kiel erklärt. Erstmals seit fünf Jahren haben die Norddeutschen damit wieder den Titel gewonnen.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare