Jürgen Melzer spielt sich in die zweite Melbourne-Runde, in der Tomas Berdych wartet.

© APA/EPA/Narendra Shrestha

Australian Open
01/19/2015

Jürgen Melzer steht in Runde zwei

Österreichs Nummer drei hat zum Start der Australian Open keine Probleme. Nun wartet der Tscheche Berdych.

von Harald Ottawa

Zum vierten Mal in Melbourne durfte Jürgen Melzer froh gelaunt zum Shakehands schreiten. Nach seiner überstanden Qualifikation (er hatte erstmals bei den Australian Open dort antreten müssen), schlug der 33-Jährige Victor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik ganz glatt mit 6:1, 6:4 und 6:2. "Es war mein bestes Match hier. Er hat mit meiner Taktik nichts anfangen können", sagt der Sieger.

Belohnungen: Rückkehr in die Top 100, umgerechnet 42.423 Euro Preisgeld und ein Zweitrundenspiel gegen die Nummer sieben der Welt, den Tschechen Tomas Berdych. "Ein harter Brocken, aber ich habe nichts zu verlieren und ich gehe mit sehr viel Selbstvertrauen in diese Partie. "

Fruchtbarkeit Die zurückgetretene Vorjahrssiegerin Li Na verkündete in Melbourne, dass sie schwanger sei. Das Kind soll laut unbestätigten Gerüchten No heißen. No na.

Frust Zwei deutsche Tennishoffnungen waren nach wenigen Turnierstunden schon Geschichte. Die als Nummer neun gesetzte Angelique Kerber unterlag der Rumänin Irina Begu 4:6, 6:0 und 1:6. Auch Comedian Oliver Pocher hat nichts zu lachen. Seine andere Hälfte Sabine Lisicki ist auch raus, wie die Deutschen gerne sagen.

Fanatismus Wie bei Fußballspielen ging es bei den Matches der Lokalmatadore Bernard Tomic, Nick Kyrgios und Thanasi Kokkinakis (letztere sind Teenager) zu. Die Herren Tobias Kamke, Federico Delbonis und Ernests Gulbis hätten sich Ohrenstöpsel mitnehmen sollen. Dann hätte es vielleicht keine Auswärtsniederlagen gesetzt. PS: Günter Bresnik sagte im Vorjahr, dass Kokkinakis ein heißes Eisen für die Zukunft sein. Jetzt schlug er ausgerechnet seinen Schützling Gulbis.

FiestaRafael Nadal tauchte nach seiner Handverletzung auch wieder bei einem Major auf. Am Montag hatte es wieder Hand und vor allem Fuß, was der bewegliche Spanier präsentierte. Er schlug den Russen Mikail Juschni 6:3, 6:2. 6:2. Juschni musste sich zwar ziemlich ärgern, dieses Mal überstand er die Wutausbrüche aber unbeschadet. 2008 hatte er sich nämlich in Miami aus Frust den Kopf blutig geschlagen.
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