Auch IOC könnte Schmitt sanktionieren

Schmitt trat am Montag von seinem Amt zurück
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Der zurückgetretene ungarische Staatspräsident Pal Schmitt muss wegen seiner Plagiatsaffäre auch Konsequenzen vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) befürchten.


Der zurückgetretene ungarische Staatspräsident Pal Schmitt muss wegen seiner Plagiatsaffäre auch Konsequenzen vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) befürchten. Die Olympia-Organisation will den Bericht einer ungarischen Expertenkommission anfordern, analysieren und danach über mögliche Sanktionen gegen das langjährige IOC-Mitglied entscheiden. Das gab das IOC am Montag bekannt.

Schmitt, 1968 und 1972 Mannschafts-Olympiasieger im Degen-Fechten, ist seit 1983 im IOC und hatte 2001 ohne Erfolg für das Präsidentenamt kandidiert. Zuletzt kämpfte der 69-Jährige vergeblich um sein Amt als Staatspräsident. Zwar wies Schmitt Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit seiner 1992 verfassten Dissertation zurück, das Parlament stimmte seinem angebotenen Rücktritt aber am Montagnachmittag mit überwältigender Mehrheit zu.

(KURIER) Erstellt am
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