© Walter Wegschaider

Sport
03/08/2019

600 Kilometer rund um Niederösterreich

Am 3. und 4. Mai geht die erste Auflage des "Race around Niederösterreich" über die Bühne

von Kevin Kada

An Anlehnung an das berühmte Race across America, wo sich zahlreiche Radsportler durch die Vereinigten Staaten von Amerika quälen, sowie das Race around Austria, bei dem die Athleten rund um Österreich fahren, gibt es nun einen neuen Fixpunkt im Ultraradsport-Kalender.

Am 3. und 4. Mai startet das Race around Niederösterreich (RAN). 600 Kilometer und 6.000 Höhenmeter müssen die Radler innerhalb der niederösterreichischen Grenzen überwinden. Und das rund um die Uhr. „Das Race around Niederösterreich ist einerseits ein ideales Vorbereitungsrennen auf größere, mehrtägige Rennen und bietet andererseits allen Einsteigern die Möglichkeit, als Einzelstarter oder im Team, Ultraradsportluft zu schnuppern“, erklärt Streckenchef Georg Franschitz.

Die Strecke

Start und Ziel wird in Weitra (Bezirk Gmünd) sein. Durch den historischen Stadtbogen hindurch gehen die Athleten auf die Reise. Dabei können sie das Rennen sowohl allein als auch in Zweier- und Dreier-Teams absolvieren.

Entlang der tschechischen Grenze geht es vom Waldviertel aus ins Weinviertel, wo die Strecke durch das Marchfeld führt. Über die Donau geht es bei Hainburg dann entlang des Leithagebirges in den Süden, wo der Semmering als markanter Punkt wartet. Ab dort verlangen die Höhenmeter den Athleten alles ab. Nach den Adlitzergräben und dem Ochssattel geht es zur Königsetappe, dem höchsten Punkt der Strecke bei Wastl am Wald auf rund 1.100 Meter. Nach der zweiten Donauquerung bei Ybbs/Persenbeug geht die Strecke wieder in Richtung Norden zum Zielort, der Stadtbogen in Weitra.

Die Einzelathleten haben 30 Stunden Zeit, um die Strecke zu absolvieren. Teams dürfen maximal 24 Stunden brauchen.

Die Teilnehmer

Sowohl für die Teilnehmer und Teams als auch für die Zuschauer am Start- und Zielort haben sich die beiden Veranstalter Georg Franschitz und Christian Toll etwas Besonderes einfallen lassen: „Wir möchten nicht zu viel verraten, aber einzigartig wird bestimmt unser Frühstücksservice am Semmering sein. Unser Team wird die Radfahrer und Teams in den Morgenstunden mit Kaffee und frischem Gebäck versorgen.“ Außerdem werden die Sportler vom Semmering aus auch Videobotschaften ins Ziel nach Weitra schicken.

Was die beiden Organisatoren festhalten, ist, dass es sich beim RAN um ein besonderes Event handelt: „Wir werden deshalb nie 1.000 Starter haben. Wir sind keine Laufveranstaltung an der man schnell einmal teilnimmt. Wer bei diesem Rennen mitmacht, der muss schon Ausdauer besitzen, mental für diese Herausforderung bereit sein und ein Team haben, das funktioniert.“

Dennoch können sich die Veranstalter nicht über zu wenig Ansturm auf die Startplätze beklagen. Bis Mitte dieser Woche haben sich bereits 82 Teilnehmer für das Rennen angemeldet. Noch bis zum 15. April läuft die Anmeldephase.

Als wohl bekannteste Sportlerin wird auch Alexandra Meixner dabei sein. Die Ultraradsportlerin und Lokalmatadorin aus dem Bezirk Gmünd hat unter anderem auch schon das Race across America absolviert.

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