© Thomas Ramstorfer

Romy
03/08/2021

ROMY 2021: Miriam Stein

Die österreichisch-schweizerische Schauspielerin überzeugte die ROMY-Jury in der dreiteiligen Bestseller-Verfilmung "Unterleuten".

Mit Nominierungen und Preisen kennt sich die österreichisch-deutsche Schauspielerin Miriam Stein ganz gut aus. Immerhin holte sie sich bereits mit 13 ihre erste Auszeichnung – es war der „Deutsche Fernsehpreis“ für ihre Rolle im Flüchtlingsdrama "Das Mädchen aus der Fremde". Dabei wollte die gebürtige Wienerin nicht Schauspielerin werden, sondern Tänzerin. Dieser Traum wurde aber von Hüftproblemen frühzeitig beendet.

2010 wurde Miriam Stein einem breiten Publikum bekannt: In der romantischen Kinoproduktion "Goethe!" gab sie an der Seite von Moritz Bleibtreu und Titelheld Alexander Fehling die Auserwählte des Dichterfürsten. Ihre erste und bislang einzige ROMY holte sie sich aber 2014 – für den mit einer Emmy ausgezeichneten Mehrteiler "Unsere Mütter. Unserer Väter". Damals wusste die Schauspielerin mit höchst unterschiedlichen Produktionen zu überzeugen: Im von dem Weihnachtsfilm "Kleine große Stimme", der Geschichte über das Kind eines US-Soldaten im Nachkriegs-Österreich, gab sie der Rolle der Elsa Brandl Charakter. In der Serie "Das Team" ermittelte sie als Natascha Stark gegen das Böse. Zu dieser Zeit war die Schauspielerin obendrein noch fixer Bestandteil der amüsanten ORF-Serie "Vier Frauen und ein Todesfall", dessen Finale 2020 zu sehen war. 

Miriam Stein war unter anderem in der Sven-Regener-Roman-Verfilmung "Neue Vahr Süd" (2010) zu sehen. Sie gehörte zum Ensemble von Florian David Fitz' Roadmovie „Hin und weg“ (2014), war in der Bestseller-Verfilmung "Das goldene Ufer" (2015) Teil der Crew und drehte vier Folgen "Steirerkrimi“ unter der Regie von Wolfgang Murnberger. Ihren letzten Auftritt als Ermittlerin Sandra Mohr an der Seite von Hary Prinz hatte sie in der ORF-Landkrimi-Reihe 2020. Sie wolle sich künftig anderen Projekten widmen, wie sie in einer Aussendung zitiert wird: "Das Schönste an meinem Beruf ist die Abwechslung, auf die habe ich wieder Lust gehabt."

Hauptrolle: Klimaschutz

Miriam Stein engagiert sich für den Klimaschutz, für eine Agrarwende und ein anderes Ernährungsverhalten. Das macht sie auch am Set. Dafür hat sie die Initiative "changemakers.film“ ins Leben gerufen, bei der Schauspielerinnen und Schauspieler einen Beitrag für klimaneutrale Film- und Fernsehproduktionen leisten können.

Die 1988 in Wien geborene Schauspielerin ist die Tochter der österreichischen Psychologin Marie-Louise Stein und des Schweizer Moderators Max Moor, lebt selbst vegan, ist mit ihrem Mann (Volker Bruch, u.a. "Babylon Berlin") und gemeinsamen Kind vor zwei, drei Jahren von der Stadt aufs Land gezogen, von Berlin ins Brandenburgische. Ein lang gehegter Wunsch. Der letzte Anstoß kam durch die Dreharbeiten für den Fernseh-Dreiteiler „Unterleuten“. Darin spielt sie Linda Franzen, eine Jungunternehmerin, die sich in einem Dorf in Brandenburg ihren Traum von einem Reiterhof erfüllen will und in der Auseinandersetzung mit den Dorfbewohnern kein Glück findet. Für ihre Rolle in der Verfilmung des Bestsellers von Juli Zeh ist Miriam Stein übrigens für eine ROMY in der Kategorie "Beste Schauspielerin“ nominiert.

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