© Ingo Pertramer

Romy
03/08/2021

ROMY 2021: Juergen Maurer

Nominiert als beliebtester Schauspieler Serie/Reihe.

Was macht man als Mann, als echter Mann, in einer Vorstadt mit lauter „Weibern“? Man ist als so ein „Schorsch“ (eigentlich Georg Schneider) einfach richtig gut und cool und spielt sich trotz aller Irrungen und Wirrungen einfach in die Herzen der Damen und damit in jene des Fernsehpublikums. Heuer ist Maurer, der als Hauptdarsteller mit der internationalen Serie "Vienna Blood" punkten konnte, für eine ROMY als beliebtester Schauspieler Serie/Reihe nominiert.

Und ein Typ von Format wie Juergen Maurer kann das mit den Herzen naturgemäß perfekt. Immerhin war der gebürtige Klagenfurter ja auch schon Ensemblemitglied im Wiener Burgtheater, wo er durch seine Vielseitigkeit mehr als auf sich aufmerksam machen konnte. In dem Erfolgsformat „Vorstadtweiber“ hat er es als „Schorsch“ jedoch alles andere denn leicht. Da könnte eine KURIER-Romy weit mehr als ein Trostpflaster sein.

In "Vienna Blood" spielt Maurer den Polizeiinspektor Oskar Rheinhardt, dem der junge Psychiater Max Liebermann, ein Student von Sigmund Freud, als eine Art Profiler hilft. Liebermann wird von dem jungen, britischen Schauspieler Matthew Beard verkörpert. Da der Film in englischer Sprache gedreht wird und das Jahrhundertwende-Wien samt Klimt, Schiele, Gustav Mahler und Sigmund Freud gerade „in“ ist, eignet sich der Stoff gut, um den internationalen Serienboom zu bedienen.

"Wenn man das Glück hat, so eine Bandbreite spielen zu dürfen – von der Komödie übers Drama bis zum Krimi und Psychothriller und vom Widerling bis zum sympathischen Tollpatsch– dann ist das eigentlich arg", sagte selbst Maurer mit einem Lachen zum KURIER. "Bei der ersten Staffel von den „Vorstadtweibern“ hab ich das betrieben, was man „Binge Reading“ nenne könnte. Ich habe die ersten fünf Bücher in einem durchgelesen und mich dabei extrem amüsiert. Und dann wollte ich diesen Georg Schneider unbedingt spielen. Ich finde das ganze Projekt toll, weil es so viele Komponenten hat." Und zu "Vienna Blood": "Die Jahrhundertwende war tatsächlich von einer gespaltenen Gesellschaft gekennzeichnet, und das aufzuzeigen finde ich wichtig. Weil man daraus auch Rückschlüsse auf die heutige Zeit ziehen kann."

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