© Hans Leitner

Romy
03/08/2021

ROMY 2021: Lars Eidinger

Nominiert als beliebtester Schauspieler Film.

Lars Eidinger zählt sicher zu den prominentesten deutschsprachigen Schauspielern der Gegenwart. Als Star des Berliner Schaubühnen-Ensembles war er Hamlet, Richard III. und zuletzt Peer Gynt, im Sommer ist er als "Jedermann" in Salzburg zu sehen. Auch auf der Kinoleinwand hat er sich ins Gedächtnis der Zuschauer eingeprägt. Und zuletzt hatte er einen wahren TV-Lauf: In Schirachs "Gott" setzte er sich etwa mit dem Thema  Sterbehilfe auseinander, und auf der Berlinale war Eidinger in David Schalkos neuer Serie "Ich und die anderen" zu sehen.

Lars Eidinger wurde am 21. Jänner 1976 im Westteil Berlins geboren und studierte an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. In seiner Schauspielklasse waren damals auch Nina Hoss, Devid Striesow und Fritzi Haberlandt. 1999 kam Eidinger als festes Ensemblemitglied an die Berliner Schaubühne - wo er bis heute engagiert ist. Legendär wurden sein Richard III. und sein Hamlet, den er bereits über 350 Mal gezeigt hat, Gastspiele in Moskau, Paris, Jerusalem und Istanbul inklusive. 2011 gab er in William Shakespeares „Maß für Maß“ sein Debüt bei den Salzburger Festspielen.

Durchbruch im Kino

Sein Durchbruch auf der Kinoleinwand gelang Eidinger mit Maren Ades Beziehungsdrama „Alle anderen“ 2008 an der Seite von Birgit Minichmayr. Seine Filmografie ist seither lange und vielfältig. „Tatort“-Rollen sind ebenso darunter wie Filme mit Peter Greenaway („Goltzius & The Pelican Company“), Olivier Assayas („Personal Shopper“ mit Kristen Stewart), Lars Kraume („Terror“ u.a.) und Tim Burton („Dumbo“). Er spielte in „Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm“ (2017) ebenso wie in den „Persischstunden“ von Vadim Perelmann  und in der Fernsehserie „Babylon Berlin“.

In Russland stand er für Aleksey Uchitels Drama „Matilda“ als Zar Nikolaus II. vor der Kamera. In der BBC-Thrillerserie „SS-GB“ über die fiktive Besetzung Großbritanniens durch Hitlers Schergen spielt er einen Nazi.

2018 erhielt er den Österreichischen Filmpreis als „Bester männlicher Darsteller“ in „Die Blumen von gestern“, 2020 den Bayerischen Filmpreis als „Bester Darsteller“ in „25 km/h“. Sein Film „Schwesterlein“ (von Stephanie Chuat und Veronique Reymond) ist Schweizer Einreichung für den Auslands-Oscar gewesen. Und mit der Band Deichkind verbindet Eidinger eine kreative Gemeinschaft.

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