© Thomas Salamonski

Romy
03/08/2021

ROMY 2021: Willi Gabalier

Der vielseitige Tänzer und Sänger ist nun als Moderator beim Fernsehen gelandet und präsentiert "Bares für Rares Österreich" auf Servus TV.

 „Ich bin ja selber so ein emotionaler Typ“, sagt Willi Gabalier. Seit vergangenen Sommer moderiert er den Österreich-Ableger der erfolgreichen ZDF-Antiquitäten-Show „Bares für Rares“ auf ServusTV. Bei dem Salzburger Privatsender bringt er zudem seit Oktober 2020 „Heimatsterne“ zum Leuchten. Im gleichnamigen Dokuformat besucht er Menschen in ganz Österreich, die besondere Talente aufzuweisen haben. Für „Heimatsterne“ hat Gabalier, der auch als Musiker tätig ist, ein selbst gesungenes und gejodeltes Lied aufgenommen. Im Musikbusiness ist dennoch Bruder Andreas der unangefochtene „Oanserstier“ in der Familie.

Willi Gabalier ist das älteste von vier Kindern, die in Graz aufgewachsen sind, Geboren wurde er am 22. September 1981 in Friesach (Kärnten). Nach seiner Schullaufbahn studierte er Kunstgeschichte, Geografie und Theologie. 2013 kaufte er sich in eine Grazer Tanzschule ein, die er gemeinsam mit seiner Partnerin Christiana Leuthner betreibt. Als Paar treten sie auch bei Tanzturnieren auf.

Fünf Mal nahm er als Profitänzer an „Dancing Stars“ Teil, Den Einstieg in die ORF-Promi-Tanzshow feierte er 2012 mit Schauspielerin Brigitte Kren (Platz vier), die beste Platzierung erreichte er im Jahr darauf mit Musicaldarstellerin Marjan Shaki (Platz zwei). Im Vorjahr hat Gabalier die Show mit der späteren Siegerin Michaela Kirchgasser begonnen, aber nach der Lockdown-bedingten Pause stieg der Neo-Moderator aufgrund seiner Engagements bei Servus TV bei "Dancing Stars" aus.

Als Kunstgeschichtler ist Gabalier, der nun auch einen antik wirkenden Retro-Zwirbelbart trägt, prädestiniert für den Umgang mit Antiquitäten. Sein Fachwissen lässt er in "Bares für Rares Österreich" allerdings nicht heraushängen, sondern lieber die Schätzprofis ihre Arbeit machen. Er selbst konzentriert sich darauf, aus den Bewerbern herauszukitzeln, was sie zum Verkauf ihrer besten Stücke bewegt. Da kommt auch der „emotionale Typ“ ins Spiel.

Reden kann er, wie ihm schon seine Mutter Huberta bescheinigte. Deshalb sieht sich der traditionsverbundene Steirer in seinem neuen Metier auch gut aufgehoben. "Es fühlt sich für mich wirklich richtig an", sagte er dem KURIER. "Ich habe eine irrsinnige Freude dabei, also kann es nicht so verkehrt sein. Aber entscheiden muss es dann sowieso der Zuschauer“, meint Gabalier. So wie bei der KURIER-ROMY, für die er nun erstmalig - in der Kategorie "Show und Unterhaltung" - nominiert ist.

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