© KURIER/ Jeff Mangione

Romy
03/03/2020

Verena Altenberger

Die gebürtige Salzburgerin punktet als neue Ermittlerin im "Polizeiruf 110".

Sie überzeugt als heroinsüchtige Mutter im Drama "Die beste aller Welten", als polnische Altenpflegerin in der RTL-Serie "Magda macht das schon" und seit dem Vorjahr auch in Uniform: Im "Polizeiruf 110" gibt die gebürtige Salzburgerin Verena Altenberger die Ermittlerin Elisabeth "Bessie" Eyckhoff. Ihr erster Einsatz: Ein ungewöhnlicher Fall, der die Polizistin in eine düstere Traumwelt entführte. Altenberger sicherte ihr gelungenes Spiel in „Der Ort, von dem die Wolken kommen“ eine ROMY-Nominierung in der Kategorie "Beliebteste Schauspielerin Serie/Reihe".

Altenberger ist heute einer der gefragtesten österreichischen Schauspielerinnen. Dabei begann ihre Karriere mit einer Enttäuschung: Mit 18 bewarb sie sich am Max-Reinhardt-Seminar und wurde abgelehnt. Den Text aus dem Reclam-Heft abzulesen, war den Juroren zu wenig. Also versuchte sie es am Konservatorium, und das schloss sie 2015 ab. Daneben war Altenberger, die viele Sprachen spricht und auch über Grundkenntnisse in Jiddisch und Türkisch verfügt - sogar bei einer Statisten-Agentur gemeldet, denn der Berufswunsch Schauspielerin war immer irgendwie da.

Ab 2010 war die sehr sportliche Altenberger, deren Stimme man auch aus der Werbung kennt, Teil des Jungen Burg Ensembles. In der Saison 2013/14 verkörperte sie dann am Burgtheater in der "Gestiefelte Kater" die Lore, 2015 am Volkstheater Wien in "Haben" die Rolle der Rozí.

Ihre Karriere führte sie von vielen Nebenrollen in TV-Serien - z. B. verkörperte sie in den "CopStories" die Chantal - hin zu Spielfilmen wie Stefan Ruzowitzkys „Die Hölle“. Im in Wien gedrehten „Mission: Impossible“-Film war sie ebenfalls zu sehen – allerdings nur ein paar Sekunden lang, weil sie von der Statistin zur Schauspielerin befördert wurde. Heute ist aber jeder froh, der sie länger zeigen kann.

Der Boost für ihre Karriere war Adrian Goigingers "Die beste aller Welten", der Regisseur und Hauptdarstellern einen Preis-Regen brachte. Hier zeigte sich das Glück der Tüchtigen. Die Besetzung lief quasi übers Branchenverzeichnis: Schauspielerin mit A - wie Altenberger - eine hervorragende Wahl.

Seit dem konnte die 32-Jährige in verschiedensten Rollen überzeugen wie in "Das Wunder von Wörgl", "Die Spur der Mörder" oder "Ein Dorf wehrt sich". Zuletzt stand sie für die Komödie "Schöner Schlamassel" vor der Kamera.