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Romy
02/25/2019

Herbert Prohaska

Er war Meister und Cupsieger in Österreich und Italien und als Spieler wie Trainer bei Weltmeisterschaften: Jetzt fehlt nur noch die ROMY.

Ich sag mal so: Er hat mit der Wiener Austria etliche Titel geholt, wurde in Italien Meister und Cupsieger, schoss 1977 mit dem "Spitz von Izmir" das österreichische Nationalteam zur Weltmeisterschaft -  so wird man als Spieler zur Legende. Dementsprechend wurde der 63-jährige Wiener 2004 zum Fußballer des 20. Jahrhunderts gewählt. Jahrhundert-Austrianer ist überdies sowieso.

Nach der aktiven Karriere hinterließ er auch als Trainer seine Spuren im österreichischen Fußball. Erst bei der Austria, mit der Meister und Cup-Sieger wurde, danach beim Nationalteam, das er als Teamchef zur Weltmeisterschaft 1998 führte.
 

Nach seinem Abschied vom Trainerjob verschwand er aber nicht von der Bildfläche. Seit 2000 analysiert er beim ORF Fußballspiele. Der Simmeringer ist dabei nicht nur wegen seines Fachverstandes beliebt, sondern auch wegen seines Humors.

Ein Highlight seiner ORF-Karriere war, dass er sich 2006 vor laufender Kamera seinen Schnurrbart abrasieren ließ. Es war sein Erkennungsmerkmal neben seiner Haarpracht. Mit dem Alter sind aber die Schneckerl auch schon verschwunden.

Nicht aber sein Schmäh.

Gute Nacht.