Ursula Strauss

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Foto: Ingo Pertramer

Ursula Strauss schaffte es, im ROMY-Jahr in höchst unterschiedlichen Rollen zu brillieren.

Als ständig keppelnde Mutter der jungen Christine Nöstlinger glänzte Ursula Strauss in der Literaturverfilmung „Maikäfer flieg“. Als Mutter eines Amokläufers in „Die Stille danach“ machte sie sprachlos. Und als Anna Sacher versammelte die 42-Jährige ein Millionen-Publikum vor den TV-Schirmen. Dass Ursula Strauss jetzt auch noch als Angelika Schnell ihr Rückkehr als Chefinspektorin feiert, macht ihr großes schauspielerisches Spektrum komplett. Und dafür nominierte die Jury die bereits dreifache Gewinnerin der KURIER ROMY auch 2017.

Ursula Strauss, 1974 geboren, absolvierte nach der Matura die Schauspielschule Volkstheater und war nach dem Abschluss an zahlreichen Bühnen zu sehen wie z.B. an der Josefstadt, aber auch in Kiel und Köln.

1999 stand sie erstmals vor der Kamera. 2001 spielte sie in der Barbara Alberts "Böse Zellen" ihre erste Film-Hauptrolle. Mit ihr arbeitete Strauss auch für "Fallen!" zusammen, der 2006 in Venedig im Wettbewerb lief. 2008 spielte sie in Götz Spielmanns "Revanche" - zur Berlinale eingeladen und für den Auslands-Oscar nominiert -  erneut eine Hauptrolle. Ebenfalls im Wettbewerb der Berlinale lief "Mein liebster Feind" (Regie: Wolfgang Murnberger) und in Cannes 2011 "Michael" (Markus Schleinzer). Auf die Suche nach dem Sinn in ihrem Leben machte sich Strauss 2014 in Götz Spielmanns „Oktober November“.

Preisregen

Ihr großer Durchbruch beim breiten Publikum kam 2008 mit der Rolle der Kommissarin Angelika Schnell in der auch international vermarkteten TV-Serie "Schnell ermittelt". Mit Josef Hader drehte sie den Zweiteiler "Aufschneider" (Regie: David Schalko), mit Regisseur Wolfgang Murnberger  u. a. "Die Abstauber" und mit Andreas Prohaska "Die Spuren des Bösen ". Für Schalkos "Altes Geld" stand die 42-Jährige ebenso vor der Kamera wie für den Mehrteiler "Pregau". Dieser Tage enden die Dreharbeiten in Hannover zur ARD-Produktion „Meine fremde Freundin“ in der Regie von Stefan Krohmer.

Strauss ist mehrfach ausgezeichnet: Bei der Diagonale 2008 erhielt sie den Spezialpreis als beste Schauspielerin. 2010 bekam sie ihre erste KURIER ROMY als beste Seriendarstellerin, 2011 folgte ihre zweite KURIER ROMY, diesmal als beliebteste Schauspielerin. 2012 erhielt sie den österreichischen Filmpreis für ihre Darstellung in Elisabeth Scharangs "Vielleicht in einem anderen Leben". 2016 folgte erneute eine ROMY (für „Meine fremde Frau“). Im Herbst 2012 übernahm sie die Leitung des Kulturfestivals "Echtzeit" in der Wachau. Als Präsidentin der Österreichischen Filmakademie engagiert sie sich überdies für die heimische Filmszene.

Romy 2017 - Best of Ursula Strauss

(Kurier.at) Erstellt am
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