Hans Sigl

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Foto: Susanne Sigl

Bei Hans Sigl lautet der eindeutige Befund: Publikumsliebling.

Als „Bergdoktor“ Dr. Martin Gruber erobert er Woche für Woche höchste Quoten-Gipfel. Die Geschichten über Freud und Leid am Fuße des Wilden Kaisers begeistern das österreichische Publikum ebenso wie auch jenes in Deutschland. Bei diesem Befund kann es nur heißen: erneute Romy-Nominierung. Womit der sympathische Steirer die goldene Statuette am 22. April zum bereits dritten Mal mit nach Hause nehmen könnte. Im Vorjahr hatte er wegen einer Erkrankung die ROMY leider nicht in Empfang nehmen können. 

Hans Sigl, geboren 1969 in Rottenmann, wollte eigentlich Lehrer werden, versuchte sich kurz auf der Uni und absolvierte schließlich von 1990 bis 1993 eine Ausbildung als Schauspieler und Sänger am Tiroler Landestheater. Es folgten Theater-Engagements in Innsbruck, Freiburg und Bremen (Bremer Shakespeare Company), weshalb er auch gepflegtes Hochdeutsch spricht. 1993/1994 stand dann Sigl für den Murnberger-Streifen "Ich gelobe" erstmals vor der Kamera.

Serien-Erfolge

Es folgten zahlreiche Auftritte in TV-Serien und Movies. Von 2003 bis 2006 war Sigl schließlich als Ermittler Andreas Blitz in "Soko Kitzbühel" im ORF und ZDF zu sehen. Nach dem Ausstieg dort zeigte Hans Sigl, dass er auch anders kann: In "Zodiak" (2007), "Schuld und Unschuld" (2007) oder "Das Geheimnis des Königssees" (2007) übernahm er Hauptrollen. Nebenbei trat er auch mit seinen Soloprogrammen "Das Letzte" und "Feiner Abend" auf. Beide Stücke hatte er selbst verfasst.

Seit 2008 ist Hans Sigl als "Der Bergdoktor" in ORF und ZDF zu sehen, absolvierte aber auch Auftritte in anderen Serien und Filmen (z.B. "Klarer Fall für Bär", "Mord in bester Gesellschaft“, "Einer für alle, alles im Eimer").

Satire

2010 kehrte er mit dem Satire-Talk Hintze und Sigl auch wieder auf die Live-Bühne zurück, mit dem er auch heuer im Münchner Freiheiz gastiert.

Hans Sigl ist zudem sozial sehr engagiert. Erst jüngst konnte er mit einem Auftritt bei Kai Pflaumes Quizshow „Wer weiß denn sowas“ an der Seite von Moderator Elton der privaten Seenotorganisation Sea-Eye 40.000 Euro überweisen lassen.

(Kurier.at) Erstellt am
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