© Jens Koch

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02/22/2016

Edita Malovčić

An der Seite von Til Schweiger glänzt sie im "Tatort" und setzt Akzente in "Altes Geld".

Auf die Bühne wollte Edita Malovčić schon als Kind, als sie mit ihrer Familie in Wien aufwuchs. Ihre Großeltern waren in den 1960er-Jahren mit der ersten Gastarbeiterwelle aus Ex-Jugoslawien nach Wien gekommen. "Ich habe meinen schwer auszusprechenden Namen nicht geändert, obwohl mir viele dazu rieten", sagt die 38-Jährige und ergänzt: "Ich bin stolz auf meine Wurzeln!"

Zunächst startete die gebürtige Wienerin allerdings unter dem Künstlernamen "Madita" eine Singer-Songwriter-Karriere. "Ich habe mit Musik begonnen. Die Schauspielerei war eher ein Unfall", sagt Malovčić. 1999 feierte sie in dem österreichischen Erfolgsfilm "Nordrand" an der Seite von Nina Proll ihren Durchbruch. Regisseurin Barbara Albert hatte damals Laien-Schauspieler gesucht, die aus Ex-Jugoslawien kamen.

Staatsanwältin und Gespielin

2009 traf sie in der Erfolgskomödie "Zweiohrküken" zum ersten Mal auf Til Schweiger. Als dieser dann 2013 zum Hamburger "Tatort"-Kommissar Nick Tschiller wurde, bekam die Österreicherin die Rolle der Staatsanwältin Hanna Lennertz. Im zweiten Tschiller-"Tatort" kam es 2014 zu einer Affäre des harten Ermittlers mit der Juristin. Nach bisher vier "Tatort"-Auftritten im Fernsehen und einem im Kino ("Off Duty" läuft aktuell im Kino) hat Malovčić für vier weitere Folgen mit Schweiger unterschrieben: "Ich mag Til als Kollegen sehr gerne", sagt die Schauspielerin. "Durch ihn habe ich eine neue Form der Arbeit kennengelernt, die sehr amerikanisch ist. Man bekommt von ihm viel Lob, das gibt Aufwind!"

Ihre erste Nominierung für eine KURIER-Romy verdiente sich Malovčić zudem mit ihrem Auftritt in David Schalkos Familien-Saga "Altes Geld". Dort spielte sie die undurchsichtige Frau des spielsüchtigen Zeno (Nicholas Ofczarek), die gemeinsam mit ihrem serbischen Bruder (Carlo Ljubek) eins ums andere Mal für Turbulenzen sorgt.

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