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02/22/2016

Adele Neuhauser

Adele Neuhauser ist nach kurzer Auszeit wieder für die ROMY nominiert.

Durchschnittlich 1.136.000 Zuseher via ORF 2 und mehr als 9 Millionen Zuseher in Deutschland gab es zuletzt: Wenn Adele Neuhauser als Bibi Fellner antritt, ist Fernsehzeit wie anno dazumal. Und wenn ein Drehbuch ihr dann noch erlaubt, sich auszuspielen, dann wird der Österreich-„Tatort“ zum Fernsehgenuss. Das gilt nicht minder für die Rolle der Julie Zirbner in der Serie "Vier Frauen und ein Todesfall". Mit der schrägen Figur hat sich die Neuhauser in die Herzen der heimischen Fernseh-Zuschauer gespielt. Die ROMY-Nominierung in der Kategorie „Beliebteste Seriendarstellerin“, die sie 2012, 2013 und 2014 bereits gewinnen konnte, ist damit mehr als verdient.

Bühnenpräsenz

Am Anfang des Karrierewegs der Adele Neuhauser lagen allerdings die Bretter, die die Welt bedeuten sollen. Das Handwerk lernte die 1959 in Athen geborene, aber in Wien aufgewachsene Neuhauser an der Schauspielschule Krauss. Mit 20 ging sie nach Deutschland. Ihr Repertoire umfasste sowohl klassische Stücke als auch modernes Theater und führte sie u. a. an Bühnen in Essen, Mainz und bis Regensburg. Dort sorgte sie für überregionales Aufsehen in einer Faustinszenierung, in der sie als Frau den Mephisto gab. Zwischendurch spielte und spielt sie auch in Wien, wo sie heute lebt. Zuletzt war sie als Vittoria Pisani in Anna Badoras Inszenierung von Gerhard Fritschs „Fasching“ am Wiener Volkstheater zu sehen.

Ihr Kinodebüt gab Neuhauser 1990 in Dominik Grafs "Spieler". In den folgenden Jahren war sie u.a. in Niki Lists "Helden in Tirol" (1998, in Marcus H. Rosenmüllers "Räuber Kneißl" (2007) oder „Bad Fucking“ (2013) zu sehen.

Sehr viel häufiger stand sie für TV-Produktionen vor der Kamera, etwa für Rainer Kaufmanns Dreiteiler "Die Kirschenkönigin" (2003), "Mutig in die neuen Zeiten" (2005), "Aufschneider" (2010) oder in der preisgekrönten RTL/ORF-Arztserie "Doctor's Diary" (2008 bis 2011), in der sie in der durchgehenden Rolle der Elke Fisher zu sehen war. Die Julie Zirbner gibt es bereits seit 2005. Seit 2010 ist sie im ORF-"Tatort" die Frau an der Seite von Kommissar Eisner. Möge es noch lange so bleiben.

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