Nach dem Taifun: Wieder auf die Philippinen reisen

Welche Gebiete man wieder bereisen kann und welche man meiden sollte.
Ein zerstörtes Dorf mit beschädigten Häusern und umgestürzten Bäumen nach einem Sturm.

Das Fremdenverkehrsamt der Philippinen ruft dazu auf, trotz der Situation nach dem Taifun Haiyan eine Reise in das Land zu erwägen. Fast alle der 7107 Inseln sind von dem Wirbelsturm nicht betroffen, sie verfügen über eine optimale touristische Infrastruktur. "Reisende können", so das Fremdenverkehrsamt, "den Menschen auf den Philippinen bei der Erholung von den Folgen der Taifun-Katastrophe helfen, denn der touristische Sektor gehört zu den wesentlichen Säulen der Wirtschaft des Landes. Die Einkünfte aus diesem Bereich spielen neben den Hilfen der internationalen Gemeinschaft eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau der vom Taifun zerstörten Regionen und bei der Rückkehr der Menschen auf den Philippinen zum Alltag". Touristen sollen zur Sicherung von Beschäftigung und zur Entstehung neuer Arbeitsplätze beitragen.

Menschen spielen Volleyball am Strand bei Sonnenuntergang, umrahmt von Palmen.
epa01940491 Tourists play volley ball on a beach of Boracay Island in Aklan province, central Philippines 21 November 2009. The famous tourist island is set to be the venue of the Miss Earth 2009 pageant coronation night on 22 November, as candidates from some 80 countries compete as 'environment diplomats' pushing for environment awareness and an eco-friendly lifestyle. EPA/ROLEX DELA PENA
"Der Norden der Philippinen stellt als Reiseziel derzeit kein Problem dar", meint Asien-Expertin Petra Wagner-Zalusky von Jumbo Touristik, "die Hotels der Touristeninsel Boracay haben nichts abbekommen und auch die Hauptstadt Manila blieb verschont".

Welche Gebiete man meiden sollte

Eine Karte der Philippinen, die den Weg des Taifuns „Haiyan“ zeigt.
Karte Südostasien mit Pfad des Taifuns, Ausschnitt betroffene Inseln der Philippinen Grafik 1332-13-Philippinen.ai, Format 88 x 72 mm
Am schwersten betroffen sind laut österreichischem Außenminiserium die Regionen Leyte und Samar, in denen die Hilfsmannschaften nur langsam in entlegene Gebiete vordringen. Weiters traf der Taifun die nördlichsten Provinzen von Cebu, die Insel Panay und die nördlichsten Provinzen von Palawan. In den betroffenen Gebieten sind sowohl die Stromversorgung, als auch die Kommunikation völlig zusammen gebrochen, es gibt schwere Schäden an der Infrastruktur. Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird seitens des Außenministeriums dringend abgeraten, gegebenenfalls wird empfohlen vorab mit der Botschaft Kontakt aufzunehmen.

Am 7. November wurden Teile der Philippinen vom Taifun Haiyan getroffen. Der Wirbelsturm war der 13. der diesjährigen Taifunsaison und gehörte zu den stärksten, die seit Beginn der Wetteraufzeichnungen je beobachtet wurden. Die Zahl der Toten ist aktuell auf mehr als 4000 gestiegen. Etwa 1600 Menschen werden noch vermisst, mehr als eine Million Häuser sind beschädigt oder zerstört worden.

- Österreichisches Rotes Kreuz: Erste Bank 40014400144, BLZ 20111,
Kennwort: Überflutungen Philippinen;

- Caritas: PSK 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Taifun Katastrophe;

- World Vision Österreich: Erste Bank Kto.-Nr 80080081800, BLZ 20111, Kennwort: Philippinen

- Diakonie Katastrophenhilfe: Erste Bank, Konto 28711966333, BLZ: 20111 Spendenzweck: Taifun, IBAN AT85 20111 287 119 66333, BIC GIBAATWWXXX;

- UNICEF: PSK 15 16 500, BLZ 60.000, Stichwort: Kinder Philippinen;

- Kindernothilfe Österreich: PSK 92144077, BLZ 60.000;

- Volkshilfe Solidarität: PSK 1.740.400 BLZ 60.000, Kennwort: Katastrophenhilfe, Spenden SMS an die Nummer 0676/800 70 80, Online Spenden möglich;

- Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs: PSK: 00093 028 745, BLZ 60000, Kennwort: ASBÖ Auslandshilfe.

- Care Österreich: PSK 1236000, BLZ 60000, Kennwort: Nothilfe Philippinen.

- Hilfswerk Austria: PSK, BLZ 60.000, Kto.-Nr.: 90.001.002, IBAN AT 716 000 000 090 001 002, Kennwort: Philippinen

- Ärzte ohne Grenzen: PSK, BLZ: 60.000, Kto.-Nr.: 930 40 950, IBAN: AT62 60000 00093040950, Kennwort: Philippinen

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