Watschenmann: „Hallo, ich bin’s, der Niko!“ Gusch.

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Foto: Illustrati

Wer Krisengipfel und Aktientiefs der letzten Jahre verfolgt hat, dem kommt schon mal die ein oder andere Milliarde abhanden.

Wer Krisengipfel und Aktientiefs der letzten Jahre verfolgt hat, dem kommt schon mal die ein oder andere Milliarde abhanden. Klar, dass die Wiener bei der Sparpaketsdebatte mitunter gereizt reagieren. Ihr Rat an die Politiker: „Sparts euch selber ein!“ Nur auf Niko Pelinka ist Verlass: Selbst wenn der Schöne einen Job fernab der Politik annimmt, regt er auf. Niko ist der Durchstarter der Woche. Wieder mal.

Das Forschungsinstitut OGM fischt für den KURIER wöchentlich die größten Aufreger aus dem Internet.

Die Top-3-Ärgernisse der Woche

1 Sparpaket (2401 Beiträge) Ex-Finanzguru Grasser machte das „Nulldefizit“ einst populär. In Sparzeiten führt Nachfolgerin Maria Fekter das Wort wieder im Mund. Volker Plass (Twitter): „Im Vergleich zu Fekters Zahlen (...), ist das Ausfüllen eines Lottoscheins eine hochseriöse Planungsgrundlage!“

2 Eurofighter (1802 Beiträge) FPÖ im Sinkflug? Dieser Tage wurde bekannt: Auch die Blauen sollen beim Eurofighter-Kauf a bisserl g’schmiert worden sein. Gar nicht wahr und supersauber, sagen die Recken. Steffie hält auf Twitter sarkastisch fest: „Glaub’ ich nie! Ist doch eine soziale Heimatpartei.“

3 Kampusch (1413 Beiträge) Ein Polizist stierlt an einer Schule, Höchstrichter sprechen vom Skandal, und die Medienkonsumenten sind genervt. Monik postet: „Die ganze Angelegenheit gehört vom Bundespräsidenten niedergeschlagen. Sonst ist in 10 Jahren noch immer keine Ruhe.“

Der Top-Aufsteiger der Woche

Er kann machen, was er will, ein Roy Black der Herzen wird Niko Pelinka nimmer. Selbst wenn bekannt wird, dass sich der Anführer des roten ORF-Freundeskreises in die Werbebranche zurückzieht, regt er auf. „Hofrat Geiger“ postet: „Wird interessant, wer die SPÖ-Etats für die nächsten Wahlen bekommt.“

Fast zwei Millionen Österreicher nutzen Social Media wie Facebook, Twitter, Internetforen, Blogs und posten Mitteilungen und Meinungen, rund 500.000 davon täglich. OGM hat mit Web2Watch ein „Analyse-Tool“ entwickelt, das alle Beiträge laufend beobachtet. Für den „Watschenmann“ im Samstag-KURIER filtert es wöchentlich alle Ärgernisse der Wiener heraus . Dabei handelt es sich um keine repräsentative Meinungsumfrage. Infos unter: www.ogm.at

Quelle: OGM

(kurier) Erstellt am
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