Politik 30.12.2011

Watschenmann: Alarmstufe Rot im ORF?

Heute schon geärgert?

Heuer schon geärgert? Unsere Anregung zur virtuellen Aufregung kurz vor „Einsendeschluss“ des Jahres wäre der Dauerbrenner der Nation, der die Volksseele seit 1955 am Verlässlichsten „flambiert“: der ORF . Aktueller Hitzerekord – mitten im Winter: Die eiskalt exekutierte Ernennung von SP-Youngster Nikolaus Pelinka (25) zum Büroleiter des Generaldirektors.
Alarmstufe Rot! Dagegen klingen sogar die Silvester-Kracher beinahe wie Musik in den – angelegten – Ohren der Blogger, User und Poster. Thomas Stadler wittert Sabotage und twittert Persiflage: „Ich mach jetzt auch den Büroleiter beim Humboldt.“ Und Mara Konstantin wird auf kurier.at geradezu kulinar(r)isch: „Hier raufen sich ein paar um einen Knochen , der längst jemandem zum Fraß vorgeworfen wurde. Man hält die Menschen für restlos vertrottelt.“ Dass das noch niemandem beim Programm aufgefallen ist!

Die Top-3-Ärgernisse der Woche

1 ORF-Bestellung von Nikolaus Pelinka (2465 Beiträge) Ein Günstling ohne ausreichende Erfahrung bekommt einen nachträglich ausgeschriebenen hohen Posten zugeschanzt.

2 Weihnachten (1421 Beiträge) Zu viel essen, zu viel trinken, zu viel Familie, zu viel Konsum, zu viele falsche Geschenke und zu wenig Gefühle: Weihnachten – das „Fest des Zorns“?

3 Erhöhung der Rezeptgebühr (885 Beiträge) Das ist reine Budgetsanierung auf Kosten der Kranken und Schwachen – sieht so die soziale Politik in Österreich aus?

Der Top-Aufsteiger der Woche

4 Silvester (732 Beiträge, +456%) Feierzwang in Massen – wer kennt noch den Sinn des Jahreswechsels? Angeblich geht’s uns schlecht, aber für Böller haben wir genug Geld!

Fast zwei Millionen Österreicher nutzen Social Media wie Facebook, Twitter, Internetforen, Blogs und posten Mitteilungen und Meinungen, rund 500.000 davon täglich. OGM hat mit Web2Watch ein „Analyse-Tool“ entwickelt, das alle Beiträge laufend beobachtet. Für den „Watschenmann“ im Samstag-KURIER filtert es wöchentlich alle Ärgernisse der Wiener heraus . Dabei handelt es sich um keine repräsentative Meinungsumfrage.

 

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( Kurier ) Erstellt am 30.12.2011