Kärnten: Bär gönnt sich süße "Osterjause"

dpaARCHIV - Ein Braunbär steht im hohem Gras in seinem Gehege im Anholter Bärenwald (Archivfoto vom 08.07.2008). Mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber hat sich die Polizei in Mittelhessen am Sonntagabend erneut auf Bärensuche begeben. Nach Ang
Foto: dpa Ein Bär dezimiert die Bienenbestände der Imker im Rosental. (Symbolfoto)

Im Rosental machte sich zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ein Braunbär über Bienenstöcke her.

Ein Kärntner Braunbär dürfte sich in Feistritz im Rosental (Bezirk Klagenfurt Land) über die Ostertage eine Jause an einem "Carnica"-Zuchtbienenstock gegönnt haben. Das gesamte Bienenvolk wurde durch den Hunger von Meister Petz, der sich an den nahrhaften Larven labte, ausgelöscht. Dem 53 Jahre alten Hobby-Bienenzüchter aus Maria Wörth entstand ein Schaden von 500 Euro. Eindeutige Bärenspuren wurden durch den Regen der vergangenen Tage laut Polizei aber verwaschen.

Der Bienenstock befand sich in einer Waldlichtung oberhalb des Bärentales. Es handelt sich um die zweite dokumentierte "Bienenjause" eines Bären im südlichsten Bundesland 2012. Ende Februar hatte ein Bär bei St. Jakob im Rosental zugeschlagen. Ob es sich um die gleichen Exemplare handelt, ist unklar.

"Ein Bienenstock ist für Bären ähnlich anziehend wie Konditoreien für Menschen, die Süßes mögen", erklärte Bärenbuchautor Hans Peter Sorger damals. In Kärnten gebe es vier Bären, die auch den Winter im südlichsten Bundesland verbringen. Der Rest sind laut Sorger "Besucher" aus Italien und Slowenien.

(apa / lm) Erstellt am
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