© REUTERS / Leonhard Foeger

Politik Inland
07/16/2019

"Widerlich": Strache attackiert Bürgermeister Ludwig

"Er wird sich noch wundern, wozu die Österreicher fähig sind", warnte Strache auf seiner Facebook-Seite.

Von der Polit-Bühne ist Heinz-Christian Strache weitestgehend verschwunden. Geblieben ist sein Hang zu deftigen Formulierungen und ein Facebook-Account mit knapp 800.000 Followern. Und diesen scheint er nun wieder vermehrt für seine politischen Aktionen zu nutzen.

In einem Posting griff er am Dienstag den Wiener Bürgermeister offen an. Dass dieser 1,3 Millionen FPÖ-Wähler als "Rechtsextreme" sehe, sei "widerlich". "Er wird sich noch wundern, wozu die Österreicher fähig sind. Die Wähler zu diffamieren und zu beschimpfen, war noch nie eine gute Idee. #SPÖamEnde", kommentiert HC Strache sein Posting.

Noch ist offen, wer für die FPÖ 2020 in den Wiener Wahlkampf zieht. Strache werden aber auch nach dem Ibiza-Skandal Ambitionen auf das Amt des Wiener Bürgermeisters nachgesagt.

Der amtierende Bürgermeister, Michael Ludwig hatte zuletzt allerdings nicht FPÖ-Wähler als rechtsextrem bezeichnet, sondern die FPÖ selbst. Beim Bundesparteirat am Samstag sagte er, es handle sich nicht um "Rechtspopulisten, das sind Rechtsextreme". Wohin eine hetzerische Politik führe, sehe man, wenn Menschen aus dem Fenster schießen. Dabei spielte er auf einen Vorfall in Salzburg von vergangener Woche an, bei dem ein FPÖ-Funktionär eine Reihe von Schüssen vom Balkon abgab. Er war über den Abgang von Herbert Kickl (FPÖ) als Innenminister verärgert.

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