Sebastian Kurz, Österreichs Außenminister

© AUSSENMINISTERIUM/DRAGAN TATIC

Mazedonien
12/05/2016

Umstrittene Wahlkampfhilfe von Kurz in Mazedonien

Kurz untergrabe damit die Positionen der EU und schade Mazedoniens Demokratie, da er antidemokratisches Verhalten unterstütze, heißt es aus der Opposition.

Der Auftritt von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) im mazedonischen Wahlkampf für die regierende nationalkonservative VMRO-DPMNE sorgte in dem Balkan-Land für Aufregung. Kurz untergrabe damit die Positionen der EU und schade Mazedoniens Demokratie, da er antidemokratisches Verhalten unterstütze, so die Vizechefin der oppositionellen Sozialdemokraten Radmila Sekerinska gegenüber der Presse.

Die Unterstützung des Außenministers als Vertreter der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Nationalkonservativen bei einer Großkundgebung vom 28. November stieß auf heftige Kritik bei der mazedonischen Opposition. Sie macht die VMRO-DPMNE und ihren Chef Nikola Gruevski, der jahrelang Ministerpräsident war, für Wahlfälschungen, Korruption, eine Abhöraffäre und die Gängelung der Medien verantwortlich. Sekerinska sprach von einem "Schlag ins Gesicht".

Am Freitag trat auch der rechtskonservative ungarischen Außenminister Peter Szijjarto bei einer Wahlkampfveranstaltung der VMRO-DPMNE in Skopje auf.

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