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Politik Inland
02/12/2022

Umfrage: SPÖ überholt ÖVP, auch Grüne legen zu

In neuer Umfrage des Profil gemeinsam mit Unique Research profitieren die Roten von der aktuellen Schwäche der ÖVP. Auch Grüne legen zu. MFG wäre im Nationalrat.

von Kevin Kada

SPÖ vor ÖVP, FPÖ, Grüne, Neos und MFG - würde am morgigen Sonntag gewählt werden, dann wäre das der Endstand laut einer neuen Umfrage des Profil gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Unique Research.

So profitieren die Bundes-Roten, trotz innerparteilichen Problemen, von der Schwäche der ÖVP. Laut der Umfrage würden die Roten mit 25 Prozent auf Platz eins sein. Knapp vor der ÖVP, die mit 24 Prozent einen Prozentpunkt verliert. 

Zu den Verlierern würde laut der Umfrage auch die FPÖ gehören. Mit einem Minus von zwei Prozentpunkten wären die Blauen unter Herbert Kickl nur noch bei 18 Prozent. Gewinnen können laut Unique Research die Grünen mit 13 Prozent (+2), ebenfalls verlieren würden die Neos mit 10 Prozent (-1).

MFG im Parlament

Der wohl große Gewinner und jene Partei, vor der sich aktuell so gut wie alle anderen Parteien "fürchten" ist die MFG. Die Impfgegner-Partei würde laut der Umfrage aktuell auf 7 Prozent kommen und damit den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Anders als bei der Frage, welche Partei man wählen würde, sieht es bei der Kanzlerschaft aus. Nur 15 Prozent der Befragten würden die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gerne als Kanzlerin sehen. Also selbst ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler aus der eigenen Partei.

Bei der fiktiven Kanzlerfrage gibt es für die ÖVP hingegen wieder Grund zur Freude. Der Kanzlerbonus zieht offenbar, denn für 21 Prozent wäre der amtierende Kanzler Karl Nehammer die richtige Wahl. FPÖ-Chef Herbert Kickl kommt auf 11 Prozent (-2), Vizekanzler Werner Kogler auf 7 Prozent (+2) und Beate Meinl-Reisinger von den Neos auf 6 Prozent.

Gratis-Tests beibehalten

Ebenfalls abgefragt wurde die Einstellung zu den Gratis-Corona-Tests. Eine knappe Mehrheit von 50 Prozent spricht sich für die Beibehaltung der kostenlosen Corona-Tests aus. 48 Prozent wollen, dass diese künftig bezahlt werden müssen.

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