© REUTERS/LEONHARD FOEGER

Politik Inland
11/02/2019

Umfrage: Nur 37 Prozent wollen, dass die SPÖ die Regierung anpeilt

Die Österreicher stellen der SPÖ ein schlechtes Zeugnis aus. Doskozil wäre noch am ehesten der geeignete SPÖ-Chef, sagen die Befragten.

Nach der Niederlage bei der Nationalratswahl ist der Weg in die Opposition für die SPÖ vorgezeichnet. Das wünscht sich auch die Bevölkerung, wie eine neue OGM-Befragung für den KURIER zeigt.

Die Mehrheit von 55 Prozent sagt, die SPÖ soll nicht in Regierungsverhandlungen mit der ÖVP eintreten, lediglich 37 Prozent sind dafür.

Den roten Erneuerungsprozess anführen soll laut Umfrage am ehesten Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner erhält wesentlich weniger Zuspruch, so auch Doris Bures, die als ihre mögliche Nachfolgerin gehandelt wird.

Ist die SPÖ zukunftsorientiert, aus Fehlern lernfähig? Spricht die Partei die richtigen Themen an, spricht sie eine verständliche Sprache? Auf all diese Fragen gibt es schlechte Noten. OGM-Chef Wolfgang Bachmayer konstatiert „ein ziemlich schlechtes Zeugnis für die SPÖ aus Sicht aller Wahlberechtigten. Aber auch bei den SPÖ-Wähler müssten die Noten um einiges besser sein.“

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