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Politik Inland
02/20/2020

Tourismus fehlt Personal, Regierung will vermitteln

Mit einem Maßnahmenpaket wie die Regierung den eklatanten Personalmangel im Tourismus bekämpfen.

Um dem eklatanten Arbeitskräftemangel im österreichischen Tourismus beizukommen, lud die Bundesregierung am Donnerstag zu einem Gipfel mit betroffenen Unternehmen.

Im Rahmen eines Pressegesprächs wollten danach die Ministerinnen Christine Aschbacher (Arbeit), Elisabeth Köstinger (Tourismus) und Margarete Schramböck (Wirtschaft) sowie Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer die erarbeiteten Maßnahmen präsentieren.

Protest

Ihr Auftritt wurde allerdings von jenem des vida-Gewerkschafters und Kochs Berend Tusch gestört, der plötzlich in Kochmontur dastand, um auf die schlechten Arbeitsbedingungen seiner Kollegen aufmerksam zu machen und darauf, dass keine Arbeitnehmervertreter zu dem Gipfel eingeladen waren.

Doch zurück zu den Plänen der Regierung: Im März ist eine Jobbörse geplant, bei der Asylberechtigte auf Unternehmer treffen, die Arbeitskräfte suchen. Außerdem sollen moderne Tourismus-Lehrberufe eingeführt, und die überregionale Vermittlung – vor allem vom Osten in Richtung Westen – gestärkt werden. Das Projekt "be mobile", soll etwa "den Schritt aus Wien heraus erleichtern". Für heuer und nächstes Jahr ist es mit insgesamt 2,5 Millionen Euro dotiert. Bisher hätten damit 100 Lehrlinge, die Hälfte davon in der Gastronomie, und 70 Jobs für Erwachsene, ein Drittel davon im Tourismus, vermittelt werden können.

Auch eine Weiterentwicklung des Arbeitsmarktservice ist geplant, "um zielgerichteter unterstüzten zu können", wie Aschbacher erklärte. Zeitnah soll auch das „Problemkind“ Rot-Weiß-Rot-Card überarbeitet werden, um fehlenden Fachkräfte nach Österreich zu holen.

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