"Ganz positiv": Schumann startet Kampagne für neue Teilpension
Seit 1. Jänner kann man in Österreich die neue Teilpension in Anspruch nehmen. Das Sozialministerium geht davon aus, dass 10.000 Personen pro Jahr dieses Angebot wahrnehmen.
Damit das gelingt, will Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) die Teilpension nun über diverse Medienkanäle mit Sujets bewerben, verkündet sie Dienstagnachmittag vor Journalisten: "Mit dem heutigen Tag starten wir eine bundesweite Informationskampagne."
In Teilpension kann jeder in Absprache mit dem Arbeitgeber gehen, der auch schon die Pension – zum Beispiel Korridorpension – antreten könnte. Es gibt drei Modelle: Man kann zu 25, 50 oder 75 Prozent in Teilpension gehen. Heißt: Zu diesem Teil wird das Pensionskonto geschlossen, während man in Teilzeitarbeit weiterhin aufs Pensionskonto einzahlt.
"Beschäftigung im Alter steigern"
Die Teilpension sei die Möglichkeit, die Arbeitszeit zu reduzieren und gleichzeitig Pension zu konsumieren, spricht Schumann von einem "ganz, ganz positiven" Modell. "Das wird die Beschäftigung im Alter steigern." Gleichzeitig ist die Teilpension eine Sparmaßnahme. Sie ersetzt zum Teil die finanziell attraktivere, aber aus budgetärer Sicht teurere Altersteilzeit.
Warum startet die Kampagne erst jetzt, wo doch bereits heuer 10.000 Menschen in Teilpension gehen sollten? Sie hätte auch gerne früher damit begonnen, betont die SPÖ-Ministerin, aber: "Wir haben auf den öffentlichen Dienst noch gewartet, damit der mitzieht." Und das stand erst mit Dezember fest.
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