Claudia Bauer: "Oberstes Ziel ist flächendeckende Kinderbetreuung"
Ob Kindergärten oder Horte an Schulen: In den Osterferien haben viele Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Das bringe große Herausforderungen für berufstätige Eltern mit sich, sagt Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) laut einer Aussendung.
Häufig kritisiert wird bekanntlich, dass der Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich nicht schnell genug vorangeht. Mit Bundesländern und Gemeinden arbeite man daran weiter "mit Hochdruck", meint Bauer: "Unser oberstes Ziel muss flächendeckende Kinderbetreuung mit ordentlichen Öffnungszeiten sein, da sind wir aber noch nicht angekommen."
"Eine der größten Sorgen"
Seit Beginn der Kostenbeteiligung im Jahr 2008, so Bauer, seien zwar erste Erfolge zu verbuchen. Sie verweist auf rund 99.700 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze sowie eine Verdoppelung der Besuchsquote bei unter Dreijährigen von 14 auf 36,9 Prozent.
Aber: "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der größten Sorgen von jungen Familien und damit auch eine der obersten Prioritäten der Familienpolitik in Österreich. Deshalb muss es hier auch in der kommenden Vereinbarung zwischen Bund und Ländern einen eindeutigen Schwerpunkt geben."
Mit einem "großen Dankeschön" richtet sich Bauer zudem an "alle helfenden Hände", die während der Feiertage berufstätigen Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützen: flexible Arbeitgeber, Omas, Opas und ehrenamtliche Vereine.
Kommentare